Welcher Heißhunger-Typ sind Sie?

Fressattacke

Welcher Heißhunger-Typ sind Sie?

In welchen Situationen werfen Sie alle guten Vorsätze über Bord und greifen in die Chipstüte? Überkommt Sie nachmittags unbändige Lust auf Süßes oder halten Sie den ganzen Tag durch und werden erst abends schwach? Welcher Heißhunger-Typ sind Sie und was können Sie gegen diese Fressattacken tun?

Das Problem mit dem Heißhunger kennt wohl jeder. Wer aber weiß, in welchen Situationen diese unbändige Lust zuschlägt, kann diese gezielt austricksen. Spätesser, Nachmittagsnascher oder Stressesser - jeder Typ sollten mit seinen Ess-Attacken anders umgehen.

Die 5 Heißhunger-Typen 1/5
1. Der Spätesser Tagsüber essen Sie nur wenig, dafür können Sie sich am Abend kaum beherrschen? Dann sind Sie ein Spätesser. Bekommt der Körper über den Tag verteilt nicht genug Energie in Form von Nahrung geliefert, bekommt er es spätestens abends mit der Angst zu tun und fordert endlich Nachschub. Nach einem stressigen Tag fällt da das Widerstehen besonders schwer.

Die Lösung:
Versuchen Sie tagsüber regelmäßig und zu festen Zeiten zu essen. Zu den Mahlzeiten gibt es viel Gemüse, Salat, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Fleisch, Fisch oder Eier. Für den kleinen Hunger zwischendurch ist ein Apfel oder ein fettarmer Joghurt optimal. So bekommt der Körper die nötige Energie, die er braucht.
2. Der Alles-Aufesser Sie können nichts auf dem Teller liegen lassen und essen alles auf, obwohl Sie eigentlich schon lange satt sind. Durch ständiges Diät-halten oder Nebenbeiessen kann zudem das Hunger-Sättigungsgefühl aus dem Gleichgewicht geraten. Dadurch merkt man erst sehr spät, dass man eigentlich schon satt ist. Lesen Sie hier: Darum sind Sie ständig hungrig!

Die Lösung:
Wenn Sie essen, dann essen Sie - und sonst tun Sie nichts. Kein Lesen, kein telefonieren, kein Fernsehen nebenbei! Genießen Sie Ihr Essen bewusst und kauen Sie jeden Bissen gründlich. Hören Sie immer wieder in sich hinein, ob Sie vielleicht schon satt sind. Und hören Sie mit dem Essen auf, wenn das der Fall ist. Das nächste Mal richten Sie sich dann eine kleinere Portion an.
3. Der Nachmittags-Nascher Am Nachmittag brauchen Sie Schokolade - unbedingt! Was haben denn zu Mittag gegessen? Vermutlich zu wenig oder die falschen Kohlenhydrate. Weißmehlprodukte, Reis oder Zucker liefern zwar schnell Energie, lassen den Blutzuckerspiegel dann aber rapide absinken und genau das kurbelt den Heißhunger auf Süßes an.

Die Lösung: Zum Mittagessen gibt es einen Mix aus Gemüse, Salat, Vollkornprodukten, Kartoffeln und Eiweiß aus Fleisch, Fisch, Eiern oder Milchprodukten. Das stabilisert den Blutzuckerspiegel und hemmt die Naschlust.
4. Der Futterneider Die Kollegin nascht einen Schokoriegel - das brauchen Sie jetzt unbedingt auch! Gehören Sie zu jenen Menschen, die sofort der Hunger packt, wenn Sie anderen beim Essen zusehen? Dann sind Sie ein "Futterneider". Unterbewusst haben Sie das Gefühl, beim Essen ständig zu kurz zu kommen. Vielleicht kontrollieren Sie Ihr Essverhalten zu sehr oder verbieten sich leckere Kaloriensünden zu strikt. Das macht die Lust darauf natürlich umso größer.

Die Lösung:
Seien Sie nicht so streng mit sich! Die eine oder andere Leckerei darf schon sein. Mit dieser Einstellung werden Sie entspannter und auch der Heißhunger verschwindet.
5. Der Fast-Food-Typ Heißhunger auf Chips oder Fast Food entsteht oft duch Salz- oder Flüssigkeitsmangel (zum Beispiel durch Schwitzen). Außerdem kommt der Gewöhnungseffekt dazu: Da Fertiggerichte, Fast Food und Co. viel Salz und Geschmacksverstärker enthalten, gewöhnen sich die Geschmacksnerven an das viele Salz und "normal" gewürztes Essen kommt uns fad vor.

Die Lösung:
Gleichen Sie den Flüssigkeits- und Salzverlust beim Sport durch isotonische Getränke aus. Gewöhnen Sie Ihre Geschmacksnerven wieder an nicht so stark gesalzene Speisen, indem Sie eine Woche lang auf Fertiggerichte, Chips und Co. verzichten und Ihr essen nicht so stark salzen.

Das verraten Ihre Gelüste 1/5
1. Sie lieben es salzig? Sie stehen auf Chips, Nachos und Salzstangen? Salzliebhaber sind eher introvertiert, enthusiastisch und haben einen Hang zur Dramatik. Sie mögen Horoskope und glauben an das Schicksal. Routine langweilt sie.
Das steckt hinter der Lust auf Salziges:
Hinter der Lust auf salziges Essen könnte ein Kalziummangel stecken. Um diesen Mangel zu beheben, sollte man auf einseitige Diäten verzichten und vermehrt zu Milchprodukten greifen. Auch ein Mangel an Natrium ist möglich.
Die Popcorn-Knabberei kann aber auch einfach nur Gewohnheit sein. Kaum sitzt man vor der Glotze, greift man auch schon in die Chipstüte - diese Angewohnheit sollte man sich schnell abtrainieren. Dann verschwindet auch die Lust auf Salziges wieder.
2. Sie naschen gerne Schokolade? Sie bevorzugen die Bitter-Variante? Bitterschoko-Liebhaber sind meist gesellig und sozial. Wer hingegen auf Milchschokolade steht, gilt als introvertiert und braucht meist viel Zeit für sich.
Das steckt hinter der Lust auf Schokolade:
Haben Sie vielleicht Liebeskummer oder andere Sorgen? Schokolade dient häufig als Seelentröster - und das funktioniert tatsächlich. Der Genuss von Schoko setzt Glückshormone frei. Hinter der Lust auf Schokolade könnte sich aber auch ein Zinkmangel verbergen.
3. Sie stehen auf Scharfes? Sie essen gerne Scharfes? Dann lieben Sie bestimmt auch Risiko und Abenteuer. Scharfliebhaber sind sehr idealistisch.
Das steckt hinter der Lust auf Scharfes:
Der Körper schütte nach dem Genuss von Scharfem zur Schmerzlinderung Endorphine aus, und das hat eine schmerzlindernde Wirkung, die immer wieder erlebt werden will. Man spricht vom sogenannten "Pepper-High-Effekt".
4. Sie brauchen es ganz süß? Süße Naschkatzen schlagen gerne über die Stränge, leben lustvoll und neigen zur Aufschneiderei.
Das steckt hinter der Lust auf Süßes:
Dafür gibt es jede Menge Gründe. In der Alternativmedizin wird Heißhunger auf Süßes mit einem Natriummangel in Verbindung gebracht. Aber auch Hormonschwankungen können hinter der Lust auf Süßes stecken.
5. Sie mögen es süß-salzig? Wenn Sie es süß-salzig lieben, dann gehören Sie wahrscheinlich zu den überdurchschnittlich intelligenten und kreativen Einzelgängern.
Das steckt hinter der Lust auf Süß-Salziges:
An der Lust auf süß-salzige Köstlichkeiten könnten zum Beispiel Medikamente für die Schilddrüse beteiligt sein. Wer Lust auf Erdnussbutter hat, dem könnte das wichtige Vitamin B fehlen. Vitamin B wird in Stresssituationen sehr rasch aufgebraucht.

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