Auch Männer kommen in den Wechsel

10 Fakten

Auch Männer kommen in den Wechsel

Auch bei Männern stellen sich die Hormone um. Das sind die Folgen:

"Du bist wohl schon im Wechsel?" - Diese Frage kann Frau auch ihrem Mann stellen, denn auch Männern macht die Hormonumstellung des Körpers zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr zu schaffen. Wenn er plötzlich nur noch lustlos auf der Couch herumliegt oder auf einmal dringend einen Porsche braucht, dann könnte er im Wechsel sein. 10 Fakten über die Wechseljahre des Mannes:

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1. Couch-Potato oder plötzlich aktiv
Wenn der Hormonspiegel sinkt, bekommen auch Männer die Krise. Sie werden entweder plötzlich hyperaktiv oder zur Couch-Potato. Konflikte vorprogrammiert. Versuchen Sie es mit Verständnis. Das erleichtert die Umstellung.

Schleichender Prozess
Auch wenn es viele Männer nicht zugeben möchten, aber auch sie kommen in die Wechseljahre. Im Gegensatz zur weiblichen Hormonumstellung ist das allerdings ein schleichender Prozess. Ab dem 35. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel jährlich um 1 Prozent. Der Mann wird dadurch schlapper und lustloser.

Sexuelles Verlangen lässt nach
Dadurch dass das männliche Geschlechtshormon Testosteron abnimmt, kann es zu unterschiedlichen Symptomen kommen: Das sexuelle Verlangen lässt nach, es kann zu Erektionsstörungen kommen. Auch Erschöpfung, Müdigkeit, Nervosität, Rückenschmerzen, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen und Haarausfall sind keine Seltenheit.

Die Wechseljahre verlaufen nicht bei jedem Mann gleich: Manche spüren kaum Veränderungen, andere leiden stark, wobei in vielen Fällen ein spezifischer Problembereich im Vordergrund steht und nicht alle Symptome gleichermaßen vorhanden sind.

Ab zum Urologen!
Übergewicht, harte Arbeit, Stress, Alkoholkrankheit, Rauchen oder die Einnahme von Psychopharmaka können die Symptome verstärken. Naturheilmittel wie zum Beispiel Johanniskraut und Baldrianpräparate können helfen. Ein Beratungsgespräch bei einem Urologen ist sinnvoll.