Zucker tötet

Diese Bilder gehen unter die Haut

Brutale Kampagne: Zucker tötet

Thailändische Diabetes-Gesellschaft warnt vor den Folgen der Zuckerkrankheit

Die thailändische Diabetes-Gesellschaft hat unlängst eine sehr gelungene Kampagne veröffentlicht. Diese soll das Bewusstsein stärken, dass Zuckerkonsum große, gesundheitliche Risiken mit sich bringt. Die schockierenden Bilder heben dabei ein weit verbreitetes Problem von Diabetes-Patienten hervor, nämlich die schlechte Wundheilung.

Gar nicht süß

Diashow: Kampagne der Thailändischen Diabetesgesellschaft

Kampagne der Thailändischen Diabetesgesellschaft

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    Warum heilen Wunden bei Diabetes schlechter?
    Der erhöhte Blutzuckerspiegel beansprucht die kleinen und großen Blutgefäße stark und schädigt sie dadurch. Diese sind jedoch auch für die Wundheilung von Bedeutung. Sie unterstützen den Körper dabei neue Zellen zu bilden und die Wunde zu reinigen. Vor allem an den Füßen sind bei Diabetes-Patienten oft chronische Wunden zu finden. Beim diabetischen Fußsyndrom können die offenen Wunden und Entzündungen zu dauerhaften Schäden führen. In gravierenden Fällen kann das Gewebe absterben und eine vollständige Amputation nötig werden.
    Bei der Zuckerkrankheit können nicht nur große Wunden, sondern auch leichte Verletzungen zu einem Problem werden, da sie zu Entzündungen führen.

    10 Zuckerfallen 1/10
    1. Dosenobst
    Dosenananas landen auf der Pizza oder am Grill und kommen häufiger zum Einsatz als man denkt. Dieses Obst ist aber nicht gesund, sondern ein Dickmacher. 100 Gramm liefern nämlich bereits ganze 4 Stück Würfelzucker. Lieber frisch genießen und nicht aus der Dose naschen!

    Zuckerkonsum mit tödlichen Folgen
    Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Alle 50 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen (Herzinfarkt und Schlaganfall) des Diabetes – hochgerechnet auf ein Jahr sind das 10.000 Menschen. Jährlich erblinden in Österreich 200 Menschen als Folge des Diabetes mellitus. In Mitteleuropa ist die Zahl der Diabetiker seit 1998 um rund 40 Prozent gestiegen. Derzeit gibt es in Österreich 600.000 Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind – Tendenz steigend. So werden es im Jahr 2030, vorsichtig geschätzt, mehr als 800.000 Erkrankte sein. Diese Zahlen sprechen für sich: Diabetes mellitus, übersetzt „honigsüßer Durchfluss“, ist eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels mit gravierenden Folgen.

    Symptome bei Diabetes
    Bei Typ 1 entwickeln sich die Symptome relativ rasch, bei Typ 2 dagegen über Monate und Jahre. Die häufigsten Symptome für beide Typen sind:
    • vermehrtes Harnlassen
    • starkes Durstgefühl
    • Flüssigkeits- und Gewichtsverlust
    • Störungen des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalts
    • Schwäche und Schwindel
    • Müdigkeit und Leistungsminderung
    • schlechte Wundheilung
    • rezidivierende Harnwegsinfekte
    • Juckreiz
    • diabetisches Koma