6 Gründe warum Frauen Krisen besser meistern

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1. Frauen konzentrieren sich auf die Arbeit und nicht auf sich
Der auffälligste Unterschied zwischen Männern und Frauen im Job ist, dass Frauen sich mehr auf die Ziele konzentrieren. Männern geht es häufig darum selbst nach vorne zu kommen. Männer sind auch häufiger in Diskussionen um Positionen im Job involviert. Dies ist einer der Gründe warum Frauen für viele Unternehmen unverzichtbar geworden sind. Sie kümmern sich mehr um die Arbeit, als um ihren persönlichen Erfolg, bringen Leistung und halten sich aus Machtspielen heraus. Das macht sie in Krisen gelassener, weil ein Positionsverlust für Frauen nicht im Vordergrund steht.

2. Frauen gehen besonnener mit Geld um
Shopping mag vielleicht eine Frauen-Schwäche sein, wenn es um Unternehmensführung geht wären sie jedoch die besseren Vorstände. Eine Studie des britischen Beratungsunternehmens "The Aziz Corporation" ergab, dass 93% der befragten fanden die Chefetagen großer Firmen wären von Männern dominiert, die eher bereit dazu sind Risiken einzugehen, als Frauen. Schuld daran ist das männliche Sexualhormon Testosteron. Es steigert die Risikolust und kann häufig zu Fehlentscheidungen und gewagten Geschäften führen. Frauen behalten in solchen Sitautionen häufiger einen kühlen Kopf und können mit Geld vorsichtiger umgehen. Laut einer McKinsey-Studie von 2007 erwirtschafteten Firmen mit vielen Frauen in der Führung bis zu 35 Prozent mehr Umsatz als solche mit geringerem Anteil weiblicher Chefs.

3. Frauen sind die besseren Zuhörer
Gerade im Beruf ist Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Als Führungskraft sollte man für neue Lösungen und Vorschläge der Mitarbeiter offen sein, auf die man selbst vermutlich gar nicht kommen würde, weil einem das Detailwissen fehlt.

4. Frauen haben mehr Führungspotenzial
Wie ein guter Chef sein sollte fragten die Beraterfirma McKinsey und das US-Unternehmen Hudson im Rahmen einer Studie. Die Firma Hudson kam zu dem Ergebnis, dass es fünf wichtige Eigenschaften gäbe, die eine Führungskraft mitbringen sollte: Vorbildfunktion, Inspiration, Personalentwicklung, Erwartungsfüllung und Entscheidungseinbindung. Diese Eigenschaften wurden vor allem Frauen zugeordnet. Männer lagen nur in den Bereichen Kontrolle und individuelle Entscheidungsfindung vorne.

5. Frauen bilden sich häufiger weiter
Zahlen und Noten der Universitätsabsolventen zeigen, dass Frauen besser ausgebildet sind, als Männer. Frauen kümmern sich im Berufsleben aktiv darum ihre Fähigkeiten auszubauen und machen mehr Fortbildungen. Warum? Weil sie mehr an sich zweifeln, als Männer und bereit sind Schwächen zuzugeben. Männer bleiben außerdem häufiger bei einem eingeschlagenen Weg - Frauen sind eher dazu bereit das Ruder "umzureißen" wenn Unheil droht oder sie mit Aufträgen und Projekten unzufrieden sind.

6. Frauen lassen Emotionen eher zu
Frauen wird oft vorgeworfen sie wären zu emotional - genau das ist jedoch oft ein Pluspunkt im Job. Gefühle sind auch Führungskräften erlaubt. Männer verwenden oft mehr Energie darauf Gefühle zu kaschieren, als Frauen, die eher dazu bereit sind sie offen zu zeigen. Die Hirnforschung belegt, dass Emotionen zahlreiche unserer Handlungen auslösen - positive Emotionen können auch andere zum Anpacken bewegen.