Grüner Tee wirkt schlechter Ernährung entgegen

Neue Studie:

Grüner Tee wirkt schlechter Ernährung entgegen

Die vielen Vorteile von regelmäßigem Grüntee-Genuss sind auch im Jahr 2017 noch in aller Munde. Wenn richtig zubereitet, stecken in dem Heißgetränk eine Vielzahl von gesunden Antioxidantien und Nährstoffen, die Ihrem Körper gut tun.

Mehr als Tee
Eine neue Studie aus der Zeitschrift The FASEB Journal will nun festgestellt haben, dass ein bestimmter Inhaltsstoff in grünem Tee auch erfolgreich gegen die negativen Folgen ungesunder Ernährung ankämpfen könnte. Demnach sollen Risiken wie Gewichtszunahme, Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes Typ 2 durch regelmäßiges Trinken von Grüntee verringert werden. Auch schwächer werdende Denk- und Gedächtnisleistung soll das grüne Wunder verbessern können.

Grüner Tee wird gern als Alternative zu Kaffee herangezogen und soll für viele Menschen besser verträglich sein als Kaffee. Viele Kaffeetrinker beklagen sich darüber, dass sie zwar kurzfristig mehr Energie haben, das Kaffee-„Hoch“ jedoch sehr schnell wieder abbricht und sie müder sind als vor der Tasse Kaffee. Dieser Effekt soll Grüntee-Trinkern angeblich erspart bleiben: Der Tee soll gleichmäßiger und langanhaltend mit Energie versorgen. Ein wichtiger Faktor, um die Grüntee-Power optimal zu nutzen, ist die Ziehzeit: Zwei bis drei Minuten soll ein loser grüner Tee brühen. Je nach Teesorte sollte auch die Wassertemperatur nicht zu hoch sein – sie könnte wertvolle Nährstoffe zerstören.

Wie sieht es um Ihr Teekunde-Wissen aus? Wussten Sie, dass gegen fast jedes Wehwehchen ein Tee gewachsen ist?

Tee-Kunde: So gesund ist Tee 1/7
Kamillen-Tee bei Bauchschmerzen Die Kamille gilt seit jeher als Heilpflanze und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Volksmund mit folgenden Worten beschrieben: "Um des Leibes Weh zu stillen, schuff der Hergott die Kamillen". Kamillen-Tee wirkt krampflösend und entzündungshemmend auf den Magen-Darm-Trakt.
Pfefferminz-Tee bei Blähungen Das in den Blättern enthaltene ätherische Öl, das überwiegend aus Menthol besteht, hat eine beruhigende, krampflösende und blähungstreibende Wirkung, weshalb man Pfefferminz-Tee vor allem bei nervösen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich trinken sollte. Auch bei Migräne und Kopfschmerzen, sowie bei Reiseübelkeit, wirkt der Tee lindernd.
Grüner Tee bei Müdigkeit Inhaltsstoffe des grünen Tees werden als vorbeugendes Mittel gegen Karies und Bakterien, hohen Blutdruck, Arteriosklerose und Krebs empfohlen. Zudem wirkt grüner Tee belebend und steigert die Konzentrationsfähigkeit.
Baldrian-Tee bei Nervosität Ätherische Öle des Baldrian helfen bei Unruhezuständen, krampfartigen Leibschmerzen, nervösem Herzklopfen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und allen nervlich bedingten Spannungszuständen.
Johanniskraut-Tee bei gedrückter Stimmung Die Inhaltsstoffe der Blüten und Blätter wirken gegen depressive Verstimmungen und beeinflussen die Konzentration des Glückshormons Serotonin.
Hagebutten-Tee bei Erkältungen Insbesondere gegen die herbstliche Erkältungswelle kann Hagebutten-Tee vorbeugend wirken. Hagebutten sind erstklassige Vitamin C-Spender und stärken somit die Abwehrkräfte. Der Tee durchspült die Nieren und Harnwege und regt außerdem die Verdauung an.
Frauenmantel-Tee bei Regelbeschwerden Bei klimakterischen Beschwerden, Ausfluss, unregelmäßiger Menstruation und Entzündungen der Eierstöcke hilft der Frauenmantel-Tee. Er hat eine blutstillende Eigenschaft und kann so auch eine zu starke Regelblutung positiv beeinflussen.

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