Mit der Basendiät zu mehr Wohlbefinden

Endlich schlank, endlich fit

Mit der Basendiät zu mehr Wohlbefinden

Was für eine tolle Vorstellung: Essen so viel man will und dabei auch noch abnehmen – das verspricht Basenfasten! Im Gegenteil zu traditionellen Fastenkuren, bei denen nur Gemüsesuppen und Säfte auf dem Speiseplan stehen, essen Sie bei der Basendiät eigentlich ganz normal – sie verzichten lediglich auf alle Säure bildenden Nahrungsmittel – das führt nicht nur dazu, dass die Kilos purzeln, sondern steigert auch noch das körperliche Wohlbefinden, sorgt für ein reineres Hautbild, mindert Allergien, stärkt das Immunsystem und hilft, Ihre Batterien wieder aufzuladen. Denn wer ständig Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Käse, Süßigkeiten und Kaffee zu sich nimmt, entzieht dem Körper lebenswichtige Mineralstoffe (Basen). Ob Sie übersäuert sind, können Sie ganz einfach anhand eines kleinen Tests feststellen.

10 Basenfasten-Regeln auf einen Blick 1/10
Regel 1: Rohkost nur, wenn Sie es vertragen


Dass Rohkost gesund ist, weiß jeder. Wenn Sie Rohkost aber nicht gut verdauen können, dann belastet das Ihren Darm. Wenn Sie oft mit Blähungen oder Schmerzen auf Rohes reagieren, dann sollten Sie das Gemüse lieber dünsten.

Regel 2: Obst und Rohes nur bis 14 Uhr


Nach 14 Uhr behindert Rohkost die Leber bei ihren internen Stoffwechselarbeiten und ist dadurch schwerer verdaulich. Essen Sie frisches Obst der Saison immer nur auf nüchternen Magen – also idealerweise zum Frühstück.

Regel 3: Essen Sie nach 18 Uhr nichts mehr


Was nach 18 Uhr gegessen wird, geht auf die Hüften und es überfordert die Leber. Der interne Stoffwechsel der Leber ist in der Nacht besonders aktiv und kann, wenn er nicht durch zusätzliche Mahlzeiten gestört wird, nachts für Ihre Entgiftung sorgen.

Regel 4: So naturbelassen wie möglich


Da beim Erhitzen Vitalstoffe verloren gehen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Gemüsegerichte besonders schonend zubereiten – am besten im Dampfkochtopf.

Regel 5: Essen Sie nicht zu viel<br>

Die Faustregel heißt: Essen Sie so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig!

Regel 6: Bitte keine wilden Mischungen


Je weniger Nahrungsmittel Sie mischen, umso intensiver können Sie den Geschmack erleben. Verwenden Sie pro Mahlzeit möglichst nur zwei oder drei Obst- oder Gemüsesorten.

Regel 7: Würzen Sie dezent



Wenn Sie zu stark würzen, irritieren Sie damit Ihre Geschmacksnerven – das lässt Sie unter anderem das Gefühl für Sättigung verlieren. Tipp: Frische Kräuter oder Sprossen sind die optimalen Würzmittel.

Regel 8: Essen Sie nur Speisen, auf die Sie Lust haben


Ideal: Gehen Sie auf den Markt, lassen Sie sich von den verlockenden Obst- und Gemüseangeboten der Saison verführen und kaufen Sie aus dem Bauch heraus die Sorten, auf die Sie spontan Lust haben.

Regel 9: Essen Sie mehr Gemüse als Obst – und zwar nur reifes


Nur reifes Obst und Gemüse wird basisch verstoffwechselt und enthält genügend basische Mineralstoffe. Achten Sie darauf, dass Sie deutlich mehr Gemüse als Obst essen –zu viel Obst kann zu Blähungen führen, und es macht nicht lange satt. Generell gilt: 20 Prozent Obst – am besten zum Frühstück – und 80 Prozent Gemüse und Salat.

Regel 10: Kauen Sie gründlich


Gut gekaut ist halb verdaut und macht schneller satt. Wenn Sie langsam und gut kauen, dann verbessern Sie damit Ihre Verdauung. Beispiel: Eine dünne Apfelspalte (2 cm dick) sollten Sie mindestens 30-mal kauen.


So geht‘s. Basenfasten funktioniert ganz einfach: Sie verbannen für eine Woche  alle Säurebildner von Ihrem Speiseplan und schon beginnt der Körper, überschüssige Säuren loszuwerden. Doch nicht nur was Sie essen, auch wie Sie essen, trägt entscheidend zum Erfolg des Basenfastens bei. Wichtig ist, dass Sie Ihren Darm alle zwei bis drei Tage mit Glaubersalz reinigen und 2,5 bis 3 Liter Leitungswasser und ungesüßte Kräutertees pro Tag trinken. Wenn Sie zusätzlich noch täglich 30 bis 45 Minuten Bewegung (Joggen, Walken, Schwimmen) in Ihren Alltag integrieren, sind Sie nach einer Woche nicht nur um vier Kilogramm leichter, sondern auch noch viel energiegeladener und vitaler.

Diashow Rezepte für die Basendiät

Spinatsalat mit Champignons

Zutaten für 2 Personen: 5 Hände junge (kleine) Spinatblätter, 10–12 frische Champignons, 1 Schalotte, 1 EL frische Kresse.
Für das basische Dressing: 4 EL kalt gepresstes Sonnenblumenöl, Saft von 1 kleinen Zitrone, etwas Kräutersalz, etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.

Zubereitung: Für den Salat die Spinatblätter waschen und falls nötig, die Stiele etwas abschneiden. Die Champignons putzen und
in hauchdünne Scheiben schneiden – am besten mit einem Trüffelhobel. Die Schalotte sehr fein hacken, das basische Dressing zubereiten (alle Zutaten miteinander vermischen) und unter die Spinatblätter mischen. Die Kresse und die Champignons locker darüber verteilen.

Basisches Müsli

Zutaten für 2 Personen: 2 reife Bananen, 1 Bio-Apfel, 4 TL Erdmandelflocken (erhältlich im Reformhaus), Saft von 1/2 Zitrone, 1 EL Mandelblättchen.

Zubereitung: Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Den Apfel nur waschen, nicht schälen – und klein raspeln. Die Mandelblättchen zusammen mit den Erdmandelflocken und dem Zitronensaft untermischen.
Tipp: Anstelle der Mandeln können Sie auch 1 TL Mandelmus verwenden. Anstelle der Erdmandelflocken sind auch Sonnenblumenkerne, Blütenpollen oder 2 TL geschroteter Leinsamen geeignet.

Klare Suppe mit Karottenspaghetti

Zutaten für 2 Personen: 1 Karotte, 1 große Kartoffel, 1 Frühlingszwiebel, 2 EL Rapsöl, etwas Meersalz, Piment, Liebstöckel, Galgant, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 3/4 l Gemüsesuppe (aus 1 Gemüsesuppenwürfel), einige Stängel glatte Petersilie.

Zubereitung: Die Karotte und die Kartoffel waschen und schälen. Erst die Karotte, dann die Kartoffel in der Gemüsespaghettimaschine zu Spiralen schneiden. Frühlingszwiebel schälen, in kleine Ringe schneiden und im Rapsöl glasig dünsten. Die Gewürze dazugeben und kurz mitdünsten. Die Karotten- und Kartoffelspirali dazugeben, mit Gemüsesuppe auffüllen. Nach wenigen Minuten ist das Gemüse gar. Die Petersilie waschen, klein schneiden und über die Suppe streuen.

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Ihr 7-Tage Ernährungsplan 1/7
Montag

Frühstück: 

Basisches Müsli (siehe Rezept oben)

Mittagessen: 

Eisbergsalat mit Kräutern und Karottenraspeln

Abendessen: 

Kartoffelcremesuppe mit Kresse

Dienstag


Frühstück: 

Frisch gepresster Apfelsaft mit Karotten und Grapefruit

Mittagessen: 

Spinatsalat mit Champignons (siehe Rezept oben)

Abendessen: 

Gedünstetes Gemüse

Mittwoch

Frühstück: 

Mango-Kiwi-Salat

Mittagessen: 

Chicoréesalat mit getrockneten (ungeschwefelten) Marillen

Abendessen: 

Suppe mit Karottenspaghetti (siehe Rezept oben)

Donnerstag

Frühstück: 

Basisches Müsli (siehe Rezept oben) ohne Apfel – dafür mit Maracuja

Mittagessen: 

Endiviensalat mit Kichererbsensprossen

Abendessen: 

Cremige Karfiolsuppe

Freitag

Frühstück: 

Frisch gepresster Apfel-Zitronenmelisse-Saft

Mittagessen: 

Rote-Rüben-Salat mit Sesam

Abendessen: 

Karottensuppe  

Samstag

Frühstück: 

Beerensalat

Mittagessen: 

Salat von weißem Rettich

Abendessen: 

Gekochte Kartoffeln mit Avocadocreme

Sonntag

Frühstück: 

1 Banane
Mittagessen: 

Gurkensalat mit Dill und Borretsch

Abendessen: 

Fenchelcremesuppe

 

Säurebildende Nahrungsmittel

Finger weg! Diese Nahrungsmittel sollten Sie während der Diät

aus Ihrem Speiseplan streichen

 
  • Jede Art von Fleisch, Wurstwaren, Schinken
  • Ei, Eiweiß
  • Hülsenfrüchte – auch Soja, Spargel, Karfiol, Artischocken
  • Vollkornprodukte
  • Teigwaren, Nudeln
  • Polierter Reis
  • gehärtete, raffinierte Fette und Öle, billige Salatöle
  • Softdrinks wie Limonaden und Cola
  • Schwarzer, grüner, weißer Tee, Matetee und Früchtetee
  • Alkohol
  • Fertigprodukte, die Säurebildner enthalten
  • Rindsuppe

 

  • Milchprodukte (auch fettarme) sowie Topfen, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten
  • Senf und Essig
  • Alle Nüsse außer Mandeln und frischen Walnüssen
  • Alle Weißmehlprodukte
  • Geschältes und poliertes Getreide
  • Margarine
  • Kohlensäurehaltige Getränke (auch Mineralwasser)
  • Bohnenkaffee
  • Eis
  • Alle Süßigkeiten, insbesondere die mit Fabrikzucker hergestellten
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