Massagen für Sport-Heldinnen

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1. Sportmassage

Ursprung: Sie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Massage, die auf Sportler und deren individuelle Belastungen ausgelegt ist. Darum gibt es weitere Techniken und keinen bestimmten Ablauf.

Besonderheit:
Zimperlich darf man hierbei nicht sein. Um die Muskeln auf hohe Belastungen vorzubereiten, wird heftig zugegriffen. Unterstützend kommt ein belebendes Öl zum Einsatz – durchblutungsfördernd.

Ziel:
Sie trägt dazu bei, Verschleißerscheinungen, Zerrungen oder Verklebungen des Bindegewebes aufzulösen. Außerdem soll sie die Muskeln geschmeidig halten, um Verletzungen zu vermeiden.

Gut zu wissen:
Am besten geht man zu einem ausgebildeten Sportmasseur. Verlangt wird um die 60 Euro für eine Stunde, z. B. beim Institut Sportmassge Wien: www.sportmassage-wien.at

2. Thai-Yoga

Ursprung: Diese traditionelle Massagetechnik gehört in Thailand zum Alltag, um präventiv etwas für die Gesundheit zu tun. Dort trägt sie den Namen „Nuad Phaen Boran“ (=uralte heilsame Berührung).

Besonderheit:
Anders als bei einer Thai-Öl-Massage wird diese Variante
bekleidet und ölfrei ausgeführt. Der Kunde liegt auf einer Bodenmatte und wird passiv in Yoga-Posen hineingeführt.

Ziel:
Je mehr sich der Kunde fallen lässt, desto besser kann der Therapeut arbeiten. Die Thai-Yoga-Massage kann zu einer besseren Atmung und zu einem besseren Körpergefühl führen.

Gut zu wissen:
Der Körperkontakt ist sehr eng, am besten vorab überlegen, ob der Therapeut eine Frau oder ein Mann sein soll. Bequeme Kleidung ist wichtig! Z. B. im Hotel Almesberger: www.almesberger.at

3. Tuina

Ursprung: Diese Massageform bildet eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der Name setzt sich aus „tui“ für schieben und „na“ für greifen oder ziehen zusammen.

Besonderheit:
Vor allem schiebende und reibende Techniken kommen zum Einsatz. So werden nicht nur die Haut, Faszien und Muskeln behandelt, sondern auch die Meridiane und Akupunkturpunkte.

Ziel:
Muskeln und Sehnen werden geschmeidig gehalten, um sportlich auf der Höhe zu bleiben. Zudem werden durch den verbesserten Energiefluss des Qi die Abwehrkräfte gestärkt.

Gut zu wissen:
Die Massage kann besonders bei starken Verspannungen durchaus schmerzhaft werden. Eine Stunde kostet bis zu 60 Euro, z. B. in der Tiroler Wellnessresidenz Schalber: www.schalber.com

4. Büstenmassage

Ursprung: Hier geht es trocken auf einer Liege oder nass in der Badewanne in Kombi mit einer Seifenlauge zur Sache. Beide Varianten sind in Schweden besonders beliebt.

Besonderheit:
Mit einer Bürste oder einem Schwamm werden Körperpartien mit kreisenden Bewegungen massiert.

Ziel:
Kreislauf und Durchblutung werden angeregt. Zugleich sollen Verspannungen gelöst, Cellulitis gebügelt werden. Auch der Rest der Haut profitiert von der entgiftenden Wirkung.

Gut zu wissen:
Gönnen Sie sich die Massage vor einer Sporteinheit, aber nie abends – Einschlafschwierigkeiten! Bereits ab 15 Euro für 15 Minuten, z. B. im Reiters Posthotel Achenkirch: www.posthotel.at