Zuckerhaltige Getränke lösen frühere Regel aus

Studie

Zuckerhaltige Getränke lösen frühere Regel aus

Wenn Mädchen viele zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen, dann beginnt bei ihnen einer neuen Studie zufolge die Menstruation früher. US-Wissenschafter veröffentlichten dieses Ergebnis am Mittwoch im Fachmagazin "Human Reproduction" und brachten dabei die frühere Regelblutung auch mit einem höheren Brustkrebsrisiko im späteren Leben in Verbindung. Die Studie stieß bei manchen Experten auf Kritik.

Die Forscher hatten mehr als 5.500 Mädchen in den USA im Alter zwischen neun und 14 Jahren, die noch keine Monatsblutung hatten, in ihre über fünf Jahre laufende Untersuchung aufgenommen. Bei den Mädchen, die eineinhalb Gläser oder Dosen süße Getränke pro Tag tranken, setzte die Menstruation 2,7 Monate früher ein als bei denjenigen, die zwei oder weniger dieser Getränke pro Woche konsumierten.

Das Ergebnis der Untersuchung, die sich auf den Zeitraum zwischen 1996 und 2001 bezog, war demnach unabhängig von dem Größe-Gewicht-Index, der sonstigen Kalorienzufuhr und sportlicher Betätigung der Mädchen. Das Durchschnittsalter für die erste Menstruation lag bei zwölf Jahren und sieben Monaten.

16 Tipps gegen Regelschmerzen 1/16
1. Wärmflasche Erste Hilfe bringt eine Wärmflasche am Unterbauch. Die Wärme löst die Krämpfe und tut gut.
2. Kamillentee Heißer Tee lindert die Beschwerden und Krämpfe während der Menstruation. Kamille hilft besonders gut.
3. Schafgarbe Auch ein Tee mit Schafgarbe wirkt entspannend.
4. Gänsefingerkraut Lassen Sie sich in der Apotheke einen Tee aus Kamille, Schafgarbe und Gänsefingerkraut mischen.
5. Magnesium Auch Magnesium kann Regelschmerzen lindern.
6. Nüsse Nüsse liefern viel Magnesium und können so Regelschmerzen vorbeugen.
7. Spinat Auch Spinat und anderes grünes Gemüse liefert Magnesium.
8. Schüßler-Salze Probieren Sie es mal mit Schüßler-Salzen. Nr. 1 Calcium Fluoratum, Nr. 2 Calcium Phosphoricum und Nr. 17 Manganum sulfuricum helfen bei Menstruationsbeschwerden.
9. Globuli Gegen Regelschmerzen helfen folgende Globuli: Caustium, Conium, Nux vomica oder Sulfur.
10. Spaziergang Zügiges Spazierengehen an der frischen Luft entspannt und kann Krämpfe lösen.
11. Entspannung Lenken Sie sich von den Schmerzen ab. Erlaubt ist dabei alles: Kuscheln, ein gutes Bucht, fernsehen,...
12. Lachen Sie! Studien haben gezeigt, dass beim Lachen Hormone ausgeschüttet werden, die gegen Schmerzen und Krämpfe helfen.
13. Yoga Bestimmte Yoga-Übungen helfen gezielt gegen Regelschmerzen.
14. Akupunktur Auch Akupunktur ist ein Mittel gegen Menstruationsbeschwerden.
15. Akupressur Die Akupressurpunkte gegen Regelschmerzen liegen an beiden Pobacken oben, wo sich die Grübchen befinden. Eine Druckmassage kann die Schmerzen lindern.
16. Sex Wenn die Schmerzen nicht zu stark sind, kann auch ein Orgasmus entspannen und die Beschwerden vertreiben.

Insulin beeinflusst sexuelle Hormone
"Unsere Studie fügt sich ein in die zunehmenden Sorgen über den weitverbreiteten Konsum von zuckergesüßten Getränken in den USA und anderswo", sagte Studienleiterin Karin Michels von der Harvard Medical School. Die Autoren verweisen auf frühere Untersuchungen, wonach ein hoher Zuckerkonsum einen starken Anstieg des Hormons Insulin zur Folge hat, das wiederum einen Effekt auf sexuelle Hormone habe.

Alarmistisches Ergebnis
Eine 2,7 Monate früher einsetzende Menstruation habe eine "mäßige Auswirkung" auf das Brustkrebs-Risiko später im Leben, hieß es in der Studie weiter. Frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass eine ein Jahr früher beginnende Menstruation das Brustkrebs-Risiko um rund fünf Prozent erhöht. Ärzte sind ohnehin schon wegen der immer früher einsetzenden Pubertät bei Mädchen besorgt; die Gründe dafür sind unklar. Unabhängige Experten mahnten zur Vorsicht bei den Ergebnissen der Studie und verwiesen dabei vor allem auf das Zustandekommen der Daten. Die Mädchen selbst - oder ihre Eltern - hatten ihre Körpermaße und Trinkgewohnheiten angegeben. Zudem kritisierten Kinderärzte, dass andere Faktoren wie der Wohnort oder ein Migrationshintergrund nicht berücksichtigt wurden. Daher sei auch der Verweis zum Brustkrebs-Risiko zu "alarmistisch".

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