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Ihr 7-Tage-Gesundheitsplan

Ihr 7-Tage-Gesundheitsplan

Allgemeines

In der ersten Phase der Virusinfektion, die die ersten zwei Tage umfasst, sollte man seine alltägliche Belastung um rund 80 Prozent zurückschrauben – sprich: Bettruhe! Denn wer sich zu Beginn schont, kann den Verlauf der weiteren Erkältung deutlich abschwächen und verringert das Risiko etwaiger Zusatzkomplikationen wie zum Beispiel bakterielle Subinfektionen.
Ist diese Phase erst mal geschafft und ist das Immunsystem nicht mehr vollständig geschwächt, kann man am dritten, vierten und fünften Tag alltägliche Tätigkeiten langsam wieder aufnehmen – maximal 50 Prozent der normalen Alltagsbelastung.
An Tag sechs und sieben darf man ruhig wieder 50 bis 60 Prozent der Belastung auf sich nehmen.

Tipp: Generell gilt es, das Immunsystem während der sieben Tage, die eine Virusinfektion durchschnittlich andauert, zu unterstützen, indem man ihm und sich selbst Ruhe und Zeit für Erholung gönnt. Sollten sich abends die Symptome verschlimmern, besteht übrigens kein Grund zur Sorge, da dies die Zeit ist, in der das Immunsystem verstärkt arbeitet.

1. Erkältungstag

Grippaler Infekt oder echte Grippe?

Diese Frage gilt es gleich am Anfang der Erkrankung zu klären. Denn während die Selbstmedikation bei einer normalen Erkältung möglich ist, bedarf die echte Grippe unbedingt ärztlicher Abklärung und einer bestimmten Behandlung.
Grippaler Infekt: Die Symp­tome kommen schleichend, leichtes Fieber ist möglich, verstärkte Sekretbildung.
Grippe: Die Symptome treten von einem Tag auf den anderen auf, plötzliches hohes Fieber, „trockener“ Verlauf.

Zurückschalten

Schalten Sie unbedingt einen Gang zurück und versuchen Sie Ihr Immunsystem zu aktivieren – hier helfen Echinacea, hochdosiertes Vitamin C und Zink. Zudem ist die Versorgung mit ausreichend Flüssigkeit besonders wichtig. Tees sind ideal, da sie die Schweißproduktion anregen und den Genesungsprozess unterstützen. Sollte leichtes Fieber auftreten, lassen Sie dieses ruhig zu. Steigt die Temperatur auf über 39 °C an oder fühlen Sie sich besonders schwach, senken Sie das Fieber mit altbewährten Essigpatscherln oder Fiebersenkern. Bei starkem Schnupfen helfen abschwellende Sprays oder Tropfen (mit Bedacht einsetzen!) und bei Husten eine Rotlichttherapie. BETTRUHE!

2. Erkältungstag

Maßnahmen fortsetzen

An Tag zwei der Erkältung ist noch nicht mit einer Besserung zu rechnen – vielleicht fühlen Sie sich sogar schwächer als am Vortag. Grund zur Sorge besteht allerdings keiner – setzen Sie einfach die Maßnahmen von Tag eins fort. Beginnt sich der Schleim in den Atemwegen zu lösen, kann ergänzend inhaliert werden.

Hühnersuppe

Gönnen Sie sich und Ihrem Immunsystem etwas Gutes: die klassische Hühnersuppe. Sie versorgt mit Flüssigkeit und blockiert Neutrophile, die beim grippalen Infekt in großen Mengen freigesetzt werden und den Entzündungsprozess begünstigen, in ihrer Bewegung. Es gilt nach wie vor Bettruhe!

3. Erkältungstag

Es wird besser

Sind Sie fieberfrei, dürfen Sie das Bett verlassen. Auch 30-minütige Spaziergänge sind möglich und tun gut!

Ab zum Arzt!

Werden die Symptome nicht besser, konsultieren Sie bitte Ihren Hausarzt.

4. Erkältungstag

Weniger Medikamente

Schön langsam kann man die Medikation etwas zurückdrehen und zusätzlich inhalieren. Tipp: ein heißes Erkältungsbad.

5. & 6. Erkältungstag

Frische Luft

Jetzt sollte es Ihnen bereits deutlich besser gehen. Planen Sie Spaziergänge an der frischen Luft – länger als 30 Minuten. Das ist gut für die Seele. Aber überanstrengen Sie sich nicht.

7. Erkältungstag

Endspurt

Bereiten Sie sich schön langsam wieder auf den normalen Alltag vor, gehen Sie diesen aber unbedingt gemächlich an, um einen Rückfall zu vermeiden.