Organe natürlich heilen

Wenn die Seele schreit

Organe natürlich heilen

Wenn der Körper schmerzt: Immer wiederkehrende Magenschmerzen,Verstopfung oder eine nicht wegzukriegende Blasenentzündung? Oft sind psychischeThemen die Ursache.

Viele ignorieren kleinere Beschwerden, sie werden mit einfachen Erklärungsansätzen abgetan: Ab und und zu Schlafstörungen und ein bisschen Stress gehören doch zum normalen Lebensalltag, manche Kopfschmerzen entstehen eben durchs Wetter, Herzschmerzen durch Überanstrengung. Zeitweise Magenschmerzen schieben wir auf unsere Ernährung.

Doch ist es nicht eher so, dass uns unser Körper durch Schmerzen einen Missstand aufzeigen möchte? Uns sagen will, dass etwas aus den Fugen geraten ist? Nicht immer ist die Ursache von Beschwerden tatsächlich eine körperliche Fehlfunktion – oftmals reagiert der Körper auch nur auf Umstände oder Lebenssituationen, die vor allem die Psyche belasten.

Organe heilen mit Pflanzenkraft
Das neue Buch „Heilung der Organe“, von Kurt Hungerbühler, erschienen im Freya Verlag,  widmet sich solchen möglichen körperlich-psychischen Zusammenhängen. Die These, dass eigentlich die Seele schreit, wenn der Körper schmerzt, ist nicht unbedingt neu. Der Arzt, Psychotherapeut und Buchautor Ruediger Dahlke („Krankheit als Sprache der Seele“, erschienen im C. Bertelsmann Verlag, um 8,99 Euro) weiß seit vielen Jahren, dass Krankheiten uns etwas sagen wollen. Nämlich, dass im Leben etwas nicht so ganz der Norm entsprechend läuft.

Körper, Seele und Geist
Die Natur kann uns in diesem Prozess, also dem Erkennen der psychischen Bedeutung hinter einer Krankheit, gut unterstützen. Denn auch Pflanzen bestehen aus den drei Säulen Körper, Seele und Geist. Die wenigsten der heute gängigen Arzneien aus Heilpflanzen tragen diesem Umstand jedoch Rechnung, sondern berücksichtigen meist nur eine Ebene – die körperliche.

Die Phytotherapie zum Beispiel beschäftigt sich mit der körperlichen Ebene, auf die „seelische“ konzentriert sich die Aromatherapie (Ätherische Öle), die Homöopathie schließlich (zumindest mit den höheren Potenzen ab C 200 ansteigend) arbeitet auf „geistig“-energetischer Weise.

Spagyrik arbeitet auf allen Ebenen
Einzig ein neues Herstellungsverfahren, die Spagyrik, schafft es, nicht nur die körperlichen Eigenschaften einer Heilpflanze dem Menschen zur Verfügung zu stellen, sondern ihr gesamtes Wesen mit allen Aspekten aller drei Ebenen.
Viele Heilpraktiker und „Kräuterhexen“ setzen sich seit vielen Jahren mit den einzelnen Organen, deren Funktionsweisen, der seelischen Zuordnung und den daraus resultierenden Krankheitsbildern auseinander. Wir haben hier für Sie fünf Organe und deren mögliche Zusammenhänge der Psyche herausgearbeitet. Damit Sie wissen, was Ihnen die Blasenentzündung oder die Gastritis eigentlich sagen will. Plus: Welche Pflanze dem Organ hilft.

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Die Niere
  • Das steckt dahinter
     
Die Nieren sind Zwillingsorgane. Das bedeutet, dass Menschen, die innerhalb ihrer Beziehung in der Familie entsprechende Schwierigkeiten haben, Nierenpatienten werden können.

Negative Emotion: sexuelle Unschlüssigkeit. Affirmationen (Glaubenssätze): Meine sexuellen Kräfte sind im Gleichgewicht.
 
  •  Hausapotheken-Tipps

1. Viel trinken, damit Keime nicht weiter in die Nierenkelche eindringen können.
2. Den Rücken durch ein Heublumenkissen oder zerstampfte, heiße, ungeschälte Kartoffeln warm halten.
3. Vorübergehend vegetarische Kost. Bis zu vier Wochen lang.
  
  •  Diese Kräuter helfen
Bärentraube (Blätter), Hirtentäschel (das ganze Kraut), Kleinblütiges Weidenröschen (das ganze Kraut, erst schneiden, dann trocknen), Labkraut (Farbe gelb).
Spagyrik-Mischung: 33 ml Große Brennnessel, 33 ml Birke, 33 ml Kapuzinerkresse.
Tee: 60 g Wacholderbeeren, 20 g Süßholz, 20 g Fenchel. 1 Teelöffel auf 1 Tasse als Aufguss und kurz nachkochen lassen.