Heuschnupfen-Mythen

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1. Regen lindert Heuschnupfen-Beschwerden

Stimmt, aber nicht immer. Eine längere Regenperiode wirkt sich wohltuend für Allergiker aus, aber ein Platzregen im Sommer kann sich gegenteilig auswirken. Gräserpollen platzen dadurch auf und die kleineren Partikel können tiefer in die Atemwege eindringen.

2. Nur eine Hyposensibilisierung hilft gegen Heuschnupfen

Stimmt. Die Hyposensibilisierung als Therapiemethode ist bereits über 100 Jahre alt. Sie hat sich aber deutlich weiterentwickelt. Neben Spritzenkuren stehen heute auch Tropfen  und eine Kurzzeit-Therapie zur Verfügung.

3. Es gibt eine Impfung gegen Heuschnupfen

Die "Allergie-Impfung"  ist keine Impfung im herkömmlichen Sinn, sondern auch eine Art Hyposensibilisierung.

4. Heuschnupfen ist harmlos

Stimmt nicht! Eine unbehandelte Allergie kann zu Asthma führen.

5. Abends ist die Pollenbelastung niedriger

Stimmt nicht. An einem heißen Sommertag ist die Belastung so hoch, dass es keine Zeit gibt, wo keine Pollen fliegen.

6. In der Stadt ist die Pollenbelastung geringer

Stimmt nicht. Auch in der Stadt kommt es zu erheblichen Belastungen.

7. Wer als Kind keinen Heuschnupfen hat, bekommt auch keinen mehr

Das stimmt leider nicht. Allergien entwickeln sich im Laufe unseres Lebens.

8. In den Bergen fliegen keine Pollen

Stimmt. Über 1600 Meter ist die Luft pollenfrei. Auch am Meer können Sie eine Auszeit vom Heuschnupfen genießen.

9. Pollenallergiker sollten jeden Abend Haare waschen

Stimmt. Die Pollen setzen sich auch in den Haaren fest, gelangen beim Schlafen auf das Kissen und können dann Augen und Nase reizen.

10. Eine Brille schützt die Augen vor Pollen

Stimmt. Eine Brille oder Sonnenbrille erschwert den Pollen den Weg ins Auge. Kontaktlinsen-Träger sollten in der Heuschnupfen-Saison auf eine Brille ausweichen. Die Pollen machen die Augen empfindlicher.