Das nervt uns am Partner am meisten

Umfrage zeigt

Das nervt uns am Partner am meisten

Die nervigsten Macken in der Partnerschaft: Sie sagt nicht was sie will, er hört nicht zu.

Kleine Macken können Ihre Beziehung gefährden. Wenn die erste Zeit der Verliebtheit verflogen ist, dann kommen die kleinen Makel und Macken des Partners zum Vorschein - und die können einem den letzten Nerv rauben.  ElitePartner hat 846 Singles befragt, welche alltäglichen Verhaltensweisen eines Partners sie besonders nerven. Das Ergebnis: Den meisten Zündstoff bieten die Kommunikation sowie die unterschiedliche Auffassung über häusliche Ordnung.

Die schlimmstem Macken von Frauen 1/5
1. Wenn sie nicht konkret sagt, was sie will. (52%)

Die schlimmsten Macken von Männern 1/5
1. Wenn er ihr nicht zuhört und später erstaunt nachfragt. (38%)


Was will sie eigentlich?
Männer bringt vor allem eine weibliche Macke auf die Palme: wenn sie nicht konkret sagt was sie will. Über die Hälfte der befragten Männer nervt das am anderen Geschlecht. Auch Frauen stören sich am meisten an einer kommunikativen Eigenheit: 38 Prozent der Frauen nervt es, wenn der Partner ihnen nicht zuhört und später erstaunt nachfragt.

Ordnung muss sein!

Ein weiteres Minenfeld in Beziehungen: die häusliche Ordnung. Knapp jeden dritten Mann stört es, wenn die Partnerin ständig seine Sachen wegräumt und er sie nicht wiederfindet. Im Gegenzug ist jede dritte Frau genervt davon, wenn der Partner überall seine Klamotten liegen lässt.

Harmlose Ticks

Es gibt aber auch ein paar Ticks, die Männer und Frauen als weniger schlimm empfinden. So nervt es beispielsweise nur sieben Prozent der Männer, wenn die Partnerin langsam Auto fährt und neun Prozent, wenn sie zu viel Geld für Schuhe und Klamotten ausgibt. Lediglich vier Prozent der Frauen stört es, wenn ihr Partner keinen Modegeschmack und keine Lust auf Shopping hat.

Ganz normal
"Kleine Reibereien in Beziehungen sind völlig normal. Schließlich treffen in einer Partnerschaft meist zwei Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen und Wünschen aufeinander", konstatiert Lisa Fischbach Diplom-Psychologin und Paarberaterin von ElitePartner. "Gerade die Alltagsthemen Ordnung, Haushalt, Kommunikation und Finanzen haben Konfliktpotenzial. Viele wünschen sich hier vom Partner die gleiche Einstellung oder zumindest Verständnis. Ein Missachten dieser Bedürfnisse wird als Verletzung empfunden und schnell als mangelnde Liebe interpretiert. Ein erster Schritt kann der Versuch sein, die Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Da Männer oft mehr sachliche Botschaften senden und Frauen ihre Appelle oft indirekt verpacken, sollten Paare aber auch lernen, die Sprache des Partners zu verwenden und sich möglichst klar zu verbalisieren. Das beugt Frustrationen vor."