Burnout: Raus aus der Falle

13 Anzeichen

Burnout: Raus aus der Falle

Stress am Arbeitsplatz, Unzufriedenheit im Privatleben - immer mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt. Wenn man aus diesem Dauerstress nicht herauskommt, gerät man leicht in einen Teufelskreis, der mit körperlichen und seelischen Zusammenbruch endet. Bei diesen Vorzeichen sollten Sie schleunigst die Notbremse ziehen.

Symptome
Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie die Warnsignale so früh wie möglich ernst nehmen: häufige und länger anhaltende Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen oder Schlaflosigkeit sind Zeichen, die Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Woran erkennen?
Burn-out äußert sich in Lustlosigkeit, mangelndem Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich, permanenter Müdigkeit und in unterschiedlichsten körperlichen Beschwerden. Burnout ist ein geistiger, körperlicher und seelischer Erschöpfungszustand, der sich über ein paar Wochen, bisweilen auch über Jahre hinziehen kann.

Symptome für Burnout 1/13
Psychische Symptome: Großer Widerstand täglich zur Arbeit zu gehen
Psychische Symptome: Gefühle des Versagens, Ärgers und Widerwillens
Psychische Symptome: Schuldgefühle
Psychische Symptome: Entmutigung und Gleichgültigkeit
Psychische Symptome: Misstrauen und paranoide Vorstellungen
Psychische Symptome: Frustration
Psychische Symptome: Stimmungsschwankungen
Körperliche Symptome: tägliche Gefühle von Müdigkeit und Erschöpfung (Neurasthenie)
Körperliche Symptome: das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS)
Körperliche Symptome: das chemische Hypersensivitätssyndrom (MCS)
Körperliche Symptome: große Müdigkeit nach dem Arbeiten
Körperliche Symptome: Schlafstörungen
Körperliche Symptome: sexuelle Probleme

Weiters kann sich ein Burnout auch in Form von Erkrankungen äußern: häufig kommt es zu Erkältungen und Grippe, Kopfschmerzen, mehrfachem Schwindelgefühl, wiederholten Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, zu erhöhtem Herzschlag, erhöhter Pulsfrequenz und erhöhtem Cholesterinspiegel.

Ursachen
Gewöhnlich entsteht ein Burn-out durch das Zusammenspiel äußerer Umstände wie Arbeitsüberlastung, Termin- und Zeitnot, schlechtes Betriebsklima mit zu hohen Ansprüchen an sich selbst. Meist entwickelt sich ein Burn-out über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Der Betroffene durchlebt dabei unterschiedliche Phasen. Was anfangs noch ganz positiv mit viel Engagement und Enthusiasmus beginnt, kann in Überengagement und Überforderung umschlagen.

Die Folgen
Raubbau an Körper, Geist und Seele, Motivationsverlust, Leistungsabfall, Schwierigkeiten mit Beziehungen und Familie, Rückzug in die Isolation, Verlust des Arbeitsplatzes, Verzweiflung, Sinnleere. Das Wichtigste ist, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen, und vor allem, sie zu akzeptieren. Als Wege aus dem Burn-out nennen Experten ausreichenden Schlaf, körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, Alkohol und Kaffee in Maßen, Nikotin meiden, Entspannungstechniken, Hobbys und Kontakt mit Freunden und Verwandten pflegen.

7 Tipps gegen Burn-out 1/7
1. Gezieltes entspannen Finden Sie einen Weg, um gezielt zu entspannen. Das kann ein kurzer Waldspaziergang aber auch Meditieren sein. Gönnen Sie sich täglich 20 Minuten gezielte Entspannung. In dieser Zeit sind störende Gespräche oder Tätigkeiten nebenbei tabu!
2. Mehr Zeit zu zweit Wem der Rückhalt in der Partnerschaft fehlt, der schlittert leichter in ein Burn-out. Nehmen Sie sich zumindest einen Abend in der Woche Zeit für einen ungestörten Abend zu zweit.
3. Drehen Sie das Handy ab! Sie müssen nicht immer und überall erreichbar sein. Auch das bewusste Abdrehen ds Handys an zumindest einem Tag in der Woche, kann einem Burn-out vorbeugen. Das Gefühl, nicht jederzeit erreichbar zu sein, kann Wunder wirken.
4. Bewegen Sie sich! Regelmäßige Bewegung ist nicht nur für die körperliche, sondern auch für die seelische Gesundheit wichtig. Mindestens zweimal die Woche für 30 Minuten Sport treiben!
5. Essen Sie gesund! Versuchen Sie, sich zumindest ein kleines bisschen gesünder zu ernähren. Wenn Sie Ihr Essen bewusst genießen und nicht hektisch verschlingen, nehmen auch Magen- und Darmprobleme ab.
6. Berührungen Berühren und berührt werden - das versorgt uns mit Glückshormonen. Umarmen Sie die beste Freundin, genießen Sie Zärtlichkeiten mit dem Partner und schmusen Sie mit der Katze. Dabei bauen Sie jede Menge Stress ab.
7. Schlafen Sie ausreichend Guter Schlaf ist wichtig für das seelische Gleichgewicht. Lesen Sie hier: So schlafen Sie besser!

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