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Endlich Nichtraucher: Die Methoden

Endlich Nichtraucher: Die Methoden

Es gibt zahlreiche Nichtraucher-Programme.  Wem was hilft, ist individuell verschieden.

Raucherberatung 
Vom Spezialisten Dazu zählen Allgemeinmediziner, auch Nichtraucherkurse und Spezialinstitute (z. B. Nikotininstitut in Wien und Niederösterreich, örtliche Stellen der Gebietskrankenkasse,  Lungenabteilungen in Krankenhäusern) können helfen. Dabei wird gemeinsam mit Experten ein Therapieplan erstellt und eine individuell passende Methode ausgewählt und der Entwöhnungswillige in regelmäßigen Treffen beraten, um Rückfälle zu vermeiden. 

Akupunktur 
Alternative Methode Sie kann starke Entzugssymptome zu Beginn eines Nikotinentzugs mildern und die Gier nach einer Zigarette dämpfen. Besonders eignet sich dafür die beruhigende Ohrakupunktur, die durch die Körperakupunktur unterstützt werden kann. Diese Methode ist nicht bei jedem gleich effektiv.
 
Hypnose
Umprogrammierung  Bei der Hypnose kann der Therapeut in das Unbewusste  des Rauchers einwirken und dabei Anweisungen zur Verhaltensänderung geben oder das Nichtrauchen mit positiven Gefühlen in Zusammenhang bringen. Diese Methode ist wissenschaftlich nicht erfasst.
 
Niktotinersatzpräparate
Erfolgsrate erhöhen Helfen können dabei ­Inhalatoren, Kaugummis, Pflaster, Tabletten
oder Nasensprays . Zu beachten: Nikotinersatzprodukte erhalten den Dauerschockzustand aufrecht; möglich ist daher die Entwicklung einer Abhängigkeit vom  Nikotinersatzprodukt.
 
 
Medikamentöse Therapie
In Österreich stehen derzeit zwei rezeptpflichtige Präparate zur Verfügung:
Zyban (Wirkstoff Bupropion). Die Wirksamkeit von Bupropion ist wissenschaftlich belegt, der dahinterliegende Mechanismus ist unbekannt.
Champix (Wirkstoff  Vareniclin). Vareniclin besetzt direkt die verantwortlichen Rezeptoren im Gehirn. Symptome des Nikotinentzugs werden dadurch gelindert.
 

Psychologische Methoden
Verhaltenstherapeutisch orientierte Methoden zielen darauf ab, den Betroffenen Selbstkontrolltechniken anzubieten. Raucher sollen lernen, ihr Suchtverhalten zu beobachten, zu analysieren und Situationen, in denen sie rauchen, zu verändern. Dadurch soll der Konsum schrittweise ­reduziert und alternative Verhaltensalternativen antrainiert werden.
 
 
PDM/dopadyn

 

 „Glückskick“  Die Teilnehmer erkennen die negative Wirkung des  Nikotins, erhalten psychodynamische Autosuggestionstechniken/Meditationen (kurz PDM)  bzw. „Guided Images“, um innerlich aufzuräumen und den Nikotinentzug zu erleichtern. Dazu kommt ein konditionierendes Duftöl (Orange, Zitrone, Zimt) und Dopadyn (natürlicher Extrakt aus Vitaminen, L-Tyrosin, Acetyl-L-Carnitin, Rosenwurzelextrakt, Ginseng etc.). Gute Erfolgsquote laut Expertin Grohs.