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Star-Diäten für den Last-Minute-Bikinibody

Star-Diäten für den Last-Minute-Bikinibody

Low-Sugar & Clean Eating

Sie sind:  

Mittagstiefs, Heißhungerattacken und ein paar Kilo zu viel? Der Verzicht auf Zucker bringt Energie und lässt Kilos purzeln.

So geht’s:  

Zwischen 21 und 66 Tage braucht der Körper, um Angewohnheiten zu ändern – ein 8-Wochen-Entzuckerungsprogramm ("Goodbye Zucker" v. S. Wilson) hilft dabei. Starten Sie in Woche eins und zwei mit dem Verzicht auf raffinierte Kohlenhydrate (Weißbrot), greifen Sie zu unverarbeiteten Fetten und hochwertigen Proteinen – macht satt. Starten Sie mit Disziplin in Woche drei und vier: Konsumieren Sie nur Produkte mit maximal 6 Gramm Zucker pro 100 Gramm/Milliliter und verzichten Sie auf Trockenfrüchte, Honig, Agavendicksaft, Schoko. Woche fünf und sechs stehen im Zeichen von "Detox": Trinken Sie viel warmes Wasser und grünen Tee vor jedem Essen – reduziert den glykämischen Index der Mahlzeit. Kalzium und Magnesium dämpfen Lust auf Süßes. Finale: In Woche sieben und acht sind Ausrutscher erlaubt, aber Sie werden sehen, dass Sie kaum noch Lust auf Kuchen & Co. verspüren. Danach wird auf Clean Eating gesetzt. Es kommen ausschließlich natürliche, industriell unverarbeitete Lebensmittel (also kein Zucker) auf den Teller.

Ihr 1-Tages-Plan:  

Morgens: Pochierte Eier mit Vollkorn-Toast oder Gemüse. Mittags: Halloumi-Apfel-Snack – in Scheiben anbraten und mit Salz und Zimt würzen.
Abends: Pilzpfanne mit Chia-Samen.

Dauer & Ergebnis:

Die gesunde Langzeitdiät verspricht eine Gewichtsreduktion von bis zu minus zehn Kilo in acht Wochen.

24-Stunden-Diät

Sie sind:  

Eine gesunde Sportskanone? Für alle, die 100 Prozent fit sind und im Gym gerne alles geben und aufs Ganze gehen.

So geht’s:  

Der Name ist Programm: Gewichtsreduktion in 24 Stunden. Geht nicht? Dann passen Sie auf. Start der Diät ist abends vor Beginn der 24 Stunden. Legen Sie ein kräftezehrendes Intervalltraining ein, leert die Kohlenhydratspeicher, gefolgt von einer eiweißreichen Mahlzeit – das fördert die Produktion von Wachstumshormonen, die über Nacht Fett in Energie umwandeln. Am Tag der eigentlichen Diät stehen kohlenhydratarme Speisen mit hohem Proteingehalt am Speiseplan.

Ihr 1-Tages-Plan:  

Am Vorabend geben Sie nochmals alles – powern Sie sich so richtig aus! Nach erfolgreichem Training gibt’s eiweißreiche Kost (Fisch mit Salat). Zum Frühstück, sprich zum eigentlichen Beginn der Diät, steht Topfen mit Beeren am Programm; nach Belieben können auch Nüsse beigemengt werden. Zu Mittag steht beispielsweise Gemüse-Curry mit Tofu am Plan: Knoblauch, Ingwer und Zwiebel schälen, würfeln. Tofu würfeln. Im Wok andünsten. Senfkörner, Curryblätter und -pulver dazugeben und mitdünsten. Mit Kokosmilch und Suppe ablöschen. Gemüse nach Wahl beigeben, 10 Minuten köcheln. Abends gibt’s Feta-Salat.

Dauer & Ergebnis:

Minus 1–2 Kilo in 24 Stunden. Infos: 24-stunden-diaet.de.

Basische Ernährung

Sie sind:  

Häufig krank, müde, wiederkehrende Hautprobleme, das Gewebe wird schlaffer? Ihr Körper könnte übersäuert sein.

So geht’s:  

Fleisch, Milchprodukte, Kaffee, Süßes oder Alkohol: Vieles, was wir täglich zu uns nehmen, baut der Körper zu Säuren um. Die Folgen: Müdigkeit, Infektanfälligkeit und trockene Haut. Basenfasten ist eine gesundheitsfördernde Ernährungsform. Aber auch Abnehmen ist mit der in Hollywood beliebten Diät kein Problem. Ziel der Langzeitdiät ist es, durch die bewusste Umstellung der Ernährungsweise den Stoffwechsel zu entlasten und zu entsäuern, überflüssige Stoffwechselendprodukte zu neutralisieren oder auszuscheiden.

Greifen Sie zu:  

Obst, Gemüse, Suppen ohne Fleisch und Milch, Rohkost, Säfte, Samen, Kräuter, frische Keimlinge, Trockenfrüchte, Pflanzenöle.

Dauer & Ergebnis:  

Die Fastenkur dauert ein bis sechs Wochen. Minus ein Kilo pro Woche.

Fastentage: 5:2-Formel

Sie sind:  

Schlicht zu faul für eine Diät, es fehlt an Zeit oder Sie möchten sich nicht kasteien? Dank der neuen Fastenkur kein Problem.

So geht’s:

Mit der 5:2-Formel darf an zwei Tagen geschlemmt werden, was dem Gaumen Freude bereitet – natürlich mit Maß und Ziel. An den zwei
anderen Tagen, die Sie ganz nach Belieben fest­legen, wird gefastet und Sie dürfen maximal 25 Prozent Ihres täglichen Kalorienbedarfs zu sich nehmen (Frau: ca. 500 kcal, Mann: ca. 600 kcal).
So lernt der Körper wieder, auf seine Energiereserven zurückzugreifen – der Stoffwechsel wird aktiviert, Fettpölsterchen schmelzen.

Essen an Fastentagen:  

Gemüse hat oberste Priorität – es ist reich an Vitaminen, macht satt und füllt den Teller (psychologischer Effekt). Viel trinken! (s. Buch "5:2" v. A. Dowden)

Dauer & Ergebnis:  

Ob kurzfristig oder als Langzeitdiät – minus ein Kilo pro Woche ist möglich.

Proteinreich: Dukan Diät

Sie sind:

Sportaffin, essen gerne Gemüse und proteinreich? Kontinuierliche Protein-Aufnahme erhält die Muskulatur.

So geht’s:

Der Schlüssel: Eiweiß. Zu Beginn wird gänzlich auf Kohlenhydrate und Fette verzichtet, nur Proteine werden gegessen. "Zu Beginn" heißt in diesem Fall in Phase eins des Vier-Phasen-Systems. Phase eins (Attackephase) ist die radikalste (Dauer: fünf Tage). Gegessen wird, so viel man will – Hauptsache Proteine. In Phase zwei (Aufbauphase; dauert etwa eine Woche pro Kilogramm Gewichtsverlust) dürfen auch Gemüsesorten (roh, gekocht oder gedünstet) gegessen werden. In Phase drei (Stabilisierungsphase) wird der Speiseplan mit kohlenhydrathaltigen Produkten erweitert. Wichtig: ein reiner Eiweiß-Tag pro Woche. Die dritte Phase dauert zehn Tage pro verlorenes Kilo Körpergewicht. Die letzte Phase (Erhaltungsphase) soll das erreichte Gewicht stabil halten. Es darf wieder alles (in Maßen!) gegessen werden. Ein Protein-Tag pro Woche. (s. Buch "Das Dukan Kochbuch" v. P. Dukan)

Greifen Sie zu:  

Je nach Phase unterscheidet sich, was erlaubt ist und was nicht. Lesen Sie oben mehr!

Dauer & Ergebnis

Mit der Langzeitdiät kann je nach Wunsch abgenommen werden, daher variiert die Dauer.

Paläo & Vegan: Die Pegan-Diät

Sie sind:  

Veganer schwören auf rein natürliche Lebensmittel – die Steinzeit-Diät Paläo. Sie können gut ohne Fleisch und Zucker? Dann nichts wie los – so werden Sie Peganer.

So geht’s:  

Pegan beschreibt den Veganer der Steinzeit. Der neue Diät-Trend ist eine Mischung aus der Paläo-Diät (Nahrungsmittel der Steinzeit) und dem Vegan-Trend. Beide Ernährungskonzepte beruhen auf dem Verzicht verarbeiteter Lebensmittel. Einziger Unterschied: die Fleisch-Lastigkeit der Paläo-Diät. 92 Prozent aller Giftstoffe gelangen über Fleischkonsum in unseren Körper – durch den Verzicht sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck. 7.000 Zusatzstoffe stehen der Lebensmittelindustrie zur Verfügung – Stoffe, die unser Körper nicht verarbeiten kann. Die Folge: Nährstoffmangel, Gewichtsprobleme, Intoleranzen. Bonus: Der Verzicht auf raffinierte Kohlenhydrate ist ein wahrer Schlankheitsgarant.

Greifen Sie zu:  

Gemüse, Obst, Nüsse, Samen – sehr vitaminreich (außer B12). Vegane Eiweißquellen: Linsen, Bohnen, Mandeln oder Tofu. 15 bis 20 Prozent dürfen Nicht-Paläo-Zutaten sein. (s. Buch "Paläo vegan" von J. Jones/ A. Roettinger)

Dauer & Ergebnis:

Die Nahrungsumstellung lässt Kilos purzeln und ist gesund.