Diät

Überraschende Antwort

Abnehmen: Wohin geht das Fett?

Nein, es wird nicht in Wärme oder zu Muskeln umgewandelt.

In der Zeit vor Ostern und den Sommerferien beschäftigen sich viele mit ihrer Ernährungsweise, treiben mehr Sport und fasten. "Der Speck muss weg!" lautet das Motto jener, die auf die Strandfigur hinarbeiten. Doch was genau bedeutet das auf chemischer Ebene? Wohin wandert das Fett, wenn der Körper es abbaut? Diese Frage können sogar viele Fachexperten nicht wirklich beantworten - zu diesem Schluss kam eine Studie aus dem Jahr 2014. Das australische Wissenschafter-Duo Ruben Meerman und Andrew Brown befragte 150 Ärzte, Ernährungsberater und Personaltrainer, was denn mit denn mit Körperfett beim Abnehmen verschwindet. 98% der Befragten - also drei Experten - kannten die richtige Antwort.

Wir atmen Fett aus

Dass Fett als Kot und Urin ausgeschieden wird oder in Muskeln umgewandelt wird ist ein Irrglaube. Es verlässt unseren Körper in Form von Kohlendioxid und Wasser. Bei einem Gewichtsverlust von 10 Kilogramm scheiden wir durchschnittlich 8,4 Kilogramm über die Lunge aus - in Form von Atem! Die restlichen 1,6 Kilo werden in Urin, Schweiss und andere Körperflüssigkeiten umgewandelt. Warum? Fett setzt sich aus Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff zusammen. Das "Abspecken" ist ein chemischer Prozess, bei dem das Fett durch eingeatmeten Sauerstoff aufgespalten und in Kohlendioxid und Wasser verwandelt wird.

Gewusst wie: Clevere Alltags-Strategien gegen den Speck:

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1. Die Brotfalle

Sobald man am Tisch sitzt, hat man Hunger. Wer Weißbrot mit Kräuterbutter isst, kann den Hauptgang wieder abbestellen. Pro Scheibe kostet Sie der Spaß circa 80 Kalorien und 3 Gramm Fett. Auch Saucen sind gefährlich: Hollandaise ist einen Butterbombe. Besser sind eingekochter Sud oder leichte Saucen auf Gemüsebasis.