Atemluft-Check für die besten Diät-Erfolge

Stoffwechsel auf dem Prüfstand

Atemluft-Check für die besten Diät-Erfolge

Obwohl das Grundprinzip des Abnehmens bekannt ist (mehr Kalorien verbrennen, als zu sich zu nehmen), tut sich doch eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Menschen schwer, Gewicht zu verlieren. Wenn trotz Ernährungsumstellung, Kalorienzählen und Sport die Kilos einfach nicht purzeln wollen, kann es sein, dass ein Stoffwechselproblem vorliegt.
Aufschluss über den individuellen Kalorienverbrauch in Ruhe (Ruheumsatz) und die Stoffwechselaktivität gibt eine Analyse der Atemluft, auch Indirekte Kalorimetrie genannt. Diese Prozedur ist unaufwendig, schmerzlos und  exakt. Anhand ihrer Ergebnisse können genaue Trainings- und Ernährungspläne erarbeitet und eventuelle Stoffwechselerkrankungen geortet werden.

Atemanalyse in vier Schritten 1/4
1. Beratungsgespräch Bevor es an die Atemluft-Messung geht wird mit den Patienten ein ausführliches Gespräch über Sport- und Ernährungsgewohnheiten geführt.
2. Vermessung Nach einem umfassenden Anamnesegespräch, bei dem der Mediziner Ernährungs-, Sport- und Lebensgewohnheiten erfragt, werden die Patienten genauestens vermessen. Nicht nur das Körpergewicht, sondern auch die Größe – neben dem Alter, dem Geschlecht und dem Muskelanteil wichtige Einflussfaktoren für den Grundumsatz – werden dabei ermittelt.
3. Anlegen der Atemmaske Die Atemmaske muss luftdicht abschließen, um zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Die Messung an sich erfolgt im Liegen bei einer konstanten Umgebungstemperatur. Der Patient soll sich dabei so gut wie möglich entspannen und regelmäßig atmen.
4. Atemluft-Messung Rund 20 Minuten lang misst eine spezielle Atemmaske die Menge an ein- und ausgeatmeter Luft. Durch den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt darin sind Rückschlüsse auf die Höhe des Ruheumsatzes möglich.

Fitness nach Maß

Die Indirekte Kalorimetrie ist deutlich genauer als die Berechnung mithilfe von Grundumsatzformeln, die immerhin für bis zu 20 Prozent der Bevölkerung falsche Werte liefert. Der tatsächliche Kalorienbedarf liegt – je nach körperlicher Aktivität während des Tages – darüber. Um den Stoffwechsel nicht zu schädigen, ist es daher wichtig, bei der täglichen Kalorienzufuhr darauf zu achten, den Grundumsatz nicht zu unterschreiten, weil andernfalls der Körper auf Sparflamme schaltet. Der Stoffwechselumsatz wird bei einer verminderten Nahrungsaufnahme gedrosselt. Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur sinken, der Körper schaltet in den Hungerstoffwechsel. Er kommt mit weniger Nahrung aus, weshalb man nur noch wenig oder gar kein Gewicht mehr verliert. Selbst wenn man die Diät beendet, fährt der Stoffwechsel weiterhin sein „Sparprogramm“, die überschüssigen Kalorien werden in Fettdepots verwandelt – ein Kardinalfehler, den Univ.-Lektor Dr. Gruther in seiner Praxis häufig sieht. Den Ruheumsatz nicht zu unterschreiten ist somit die Basis für dauerhafte, erfolgreiche Gewichtsreduktion. Die Indirekte Kalorimetrie kann aber auch wichtige Hinweise auf mögliche Stoffwechselerkrankungen liefern: Wird eine deutliche Abweichung zwischen Normalwerten und den gemessenen Werten festgestellt, kann mithilfe von weiterführenden Untersuchungen, z. B. Blutanalysen, auf Ursachensuche gegangen werden.

So funktioniert die Atemanalyse 1/3
Was muss man beachten? Vorbereitung. Die Atemluftanalyse sollte niemals einfach „im Vorbeigehen“ gemacht werden. Sie liefert nur dann möglichst exakte Ergebnisse, wenn der Patient nüchtern ist, idealerweise bis zu 12 Stunden vor dem Termin nicht gegessen hat. Auch Kaffeekonsum, Energydrinks und Nikotin bis zu vier Stunden vor der Messung können die Stoffwechselaktivität verfälschen, ebenso wie Sport am Vortag. Je entspannter der Patient ist, desto genauer fallen die Ergebnisse aus.
Warum messen und nicht schätzen? Genauer. Empfehlungen und Formeln zur Errechnung des Grund- bzw. Ruheumsatzes gibt es viele, diese sind jedoch immer nur Schätzungen und für bis zu 20 Prozent der Bevölkerung keine geeigneten Werte. Viele Diäten, Krankheiten, die Lebensgewohnheiten, aber auch das Verhältnis zwischen Körperfett- und Muskelanteil beeinträchtigen diese generellen Einschätzungen zusätzlich.
Wann ist eine Analyse sinnvoll? Optimierung. Wenn trotz Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung keine Abnahme erfolgt, lohnt es sich, den individuellen Grundumsatz ermitteln zu lassen. Liegt der gegenteilige Fall vor und Patienten nehmen konstant ab, möchten ihr Gewicht aber halten oder zunehmen, ist die Ermittlung des tatsächlichen Grundumsatzes ebenso eine wichtige Basis, auf der Sport- und Ernährungspläne aufgebaut werden können. Generell gilt: Wer auf der sicheren Seite sein und ein individuelles Ergebnis möchte, sollte zur Atemanalyse.

Bei healthPi erhalten die Patienten neben der Analyse des Ruheumsatzes außerdem umfangreiche Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen. Univ.-Lektor Dr. Gruther weiß: „Der Effekt von Sport wird oft überschätzt. Einmal pro Woche laufen zu gehen, bringt für den Grundumsatz nichts. Ich empfehle Intervall- oder High Intensity Workout, um den Grundumsatz langfristig zu steigern und einen Nachbrenneffekt zu erzielen.“ Auf Wunsch kann auch direkt im Kompetenzzentrum nach maßgeschneiderten Trainingsplänen trainiert werden.

Hier können Sie den Ruheumsatz messen 1/7
AKH Wien Ambulanz für Adipositas, Fettstoffwechsel und Ernährungsmedizin, Währinger Gürtel 18–20, 1090 Wien
Tel.: 01/404 00-0
www.akhwien.at
Health Aesthetic Center Kupelwiesergasse 27,
1130 Wien
Tel.: 01/228 45 50
www.hac-wien.at
Health + Life Mariahilfer Straße 103/21, Stiege 1, 1060 Wien
Tel.: 01/535 53 59
www.hlm.at
HealthPi Medical Center Kompetenzzentrum Wollzeile 1, 1010 Wien
Tel.: +43 664 179 99 86
www.healthpi.at
MZA Alser Straße Medizinzentrum Alser Straße 69, 1080 Wien
Tel.: 01/402 02 40
www.mza.at
Sanatorium Hera Gesundheitszentrum, Löblichgasse 14, 1090 Wien
Tel.: 01/313 500
www.hera.co.at
Sportclinic Zillertal Stillupklamm 830,
6290 Mayrhofen
Tel.: 05285/784 85
www.sportclinic.at

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