So umgehen Sie den Winterblues im Büro

Weg mit der Winterdepression!

So umgehen Sie den Winterblues im Büro

Besonders im Winter können uns die Stunden im Büro zu schaffen machen. Wenn wir morgens bei kaltem Wetter das Haus verlassen und uns erst abends, wenn es draußen wieder dunkel ist, auf den Heimweg machen dürfen, kann die Stimmung bald darunter leiden. Wer die dunkle Jahreszeit im Büro leichter überstehen möchte, sollte daher aktiv handeln. Mit ein paar Tipps und Tricks können wir dem Alltagstrott im Winter entgehen und dem Winterblues den Kampf ansagen.

Depressionen vorbeugen 1/5
Tageslicht Eine große Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielt die verringerte Aufnahme von Tageslicht. Versuchen Sie daher, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Ein bedeckter Himmel ist immer noch besser als jede künstliche Lichtquelle! Zur Not können Sie sich auch eine Tageslichtlampe zulegen (ab ca. 50 Euro im Fachhandel). Achten Sie darauf, dass diese mehr als 2.500 Lux Leistung hat. Wichtig: Das Solarium ersetzt kein Tageslicht!
Bewegung Mittlerweile weiß man, dass sich Stimmung und Verhalten wechselweise beeinflussen. Auch wenn es noch so schwer oder absurd scheint: Sich aufzurappeln und aktiv zu werden, lohnt sich! Je aktiver Sie werden, umso mehr sinkt Ihr Depressions- Level! Während des Sports werden gerade jene Botenstoffe freigesetzt, die zu einer Hebung der Stimmung beitragen. Gut geeignet sind Ausdauersportarten wie Laufen, Skifahren, Nordic Walking oder Spaziergänge. Besonders morgens helfen Sie so, Ihren Kreislauf anzukurbeln und besser in die Gänge zu kommen. Sport im Freien bringt den zusätzlichen Vorteil, dass Sie damit automatisch Tageslicht ausgesetzt sind.
Struktur Geben Sie Ihrem Alltag Struktur und achten Sie darauf, Zeit für einsame Stunden gar nicht erst aufkommen zu lassen. Planen Sie jeden Tag kleine Highlights ein, beispielsweise einen Kaffeeklatsch mit der Freundin oder einen gemütlichen Bummel in der Stadt.
Raus in die Natur Ein Aufenthalt in der Natur kann wahre Wunder bewirken. Wandern und andere Sportarten in der Natur machen nachweislich glücklich und zufrieden. Lesen Sie hier weiter!
Arztbesuch Bessert sich Ihre Stimmung über einen längeren Zeitraum nicht, sollten Sie lieber Ihren Arzt aufsuchen und ihm von Ihrem Verdacht und den Symptomen berichten.

Sorgen Sie aktiv für Entspannung

Um das unzufriedene Gefühl im Winter zu bekämpfen, sollten Sie nicht nur zu Weihnachtsnaschereien greifen. Wenn Sie einen Tag lang antriebslos und erschöpft sind, gönnen Sie sich lieber aktiv eine Pause. Wie wäre es beispielsweise mit einem Abendausflug in die Therme oder in die Sauna? Auch ein nettes Gespräch mit Freunden und Kollegen nach der Arbeit kann die Laune verbessern.

Die besten Entspannungs-Tipps 1/6
1. Weg vom Fernseher Viele sind der Meinung, dass die beste Entspannungsmethode im Wohnzimmer steht: Die Füße werden auf den Tisch gelegt, man macht es sich auf der Couch gemütlich und lässt sich vom Fernseher berieseln. Richtige Erholung sieht allerdings anders aus. Wer bereits im Büro tagtäglich vor dem Bildschirm sitzt, sollte seinen Augen auch mal eine Pause gönnen. Ein schlechtes Fernsehprogramm kann zusätzlich ärgern.
2. Nur bewusstes Fernsehen Wenn Sie schon fernsehen wollen, dann sollten Sie dies bewusst tun. Suchen Sie sich eine bestimmte Sendung aus, oder einen Film und entscheiden Sie ganz bewusst, wie lange Sie fernsehen möchten. Das kann durchaus Erholung bringen.
3. Tagebuch Führen Sie Tagebuch, um so Ihr Erlebtes zu verarbeiten. Wenn Sie Ihre Gedanken niederschreiben, kommen Sie leichter zur Ruhe und schaffen einen bewussten Abstand.
4. Rituale Schaffen Sie gesunde Rituale. Wenn Ihr tägliches Abendritual der Fernseher ist, unabhängig davon, was am Programm steht, sollten Sie dieses hinterfragen. Tun Sie sich lieber etwas Gutes, indem Sie zum Beispiel einen abendlichen Spaziergang einplanen, oder Zeitung lesen. Auch eine Sporteinheit sollte nicht fehlen. So schaffen Sie einen gesunden Ausgleich zum stressigen Alltag.
5. Atemübungen Wenn es Ihnen sehr schwer fällt, sich zu beruhigen, dann sind Atemübungen der richtige Weg. Yoga-Übungen oder Autogenes Training helfen, bewusst die Atmung zu beruhigen. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Bauchdecke beim Einatmen natürlich hebt und beim Ausatmen senkt.
6. Akzeptieren Bei wichtigen Terminen ist es ganz normal, dass Sie Stress empfinden und Ihre Gedanken sich um diese drehen. Akzeptieren Sie das und bereiten Sie sich so gut wie möglich vor, um den Stress zu reduzieren.

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