Österreicher sagen Zucker den Kampf an

Umfrage ergibt

Österreicher sagen Zucker den Kampf an

Aber mehr als die Hälfte will nicht auf Süßes verzichten.

Die Mehrheit der Österreicher (87 Prozent) ist davon überzeugt, dass übermäßiger Zuckerkonsum schlecht für die Gesundheit ist. 76 Prozent wollen weniger Süßes essen. Fast jeden Zweiten (45 Prozent) plagt nach dem Naschen das schlechte Gewissen, ergab eine Umfrage des Linzer Market Instituts im Auftrag des österreichischen Schokoriegel-Herstellers "Neoh".
 
Knapp jeder Zehnte (9 Prozent) verzichtet bereits stark auf Zucker. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) möchte laut der Umfrage unter mehr als 500 Österreichern jedoch nicht auf Schoko und Co. verzichten, obwohl 83 Prozent befürchten, dadurch zuzunehmen. Vor allem Frauen (72 Prozent) sind überzeugt, dass Zucker nur kurzfristig Energie gibt, man sich nach kurzer Zeit jedoch träge oder müde fühlt (Männer: 55 Prozent; gesamt: 62 Prozent).
 

Gesunde Snacks sind wahre Zuckerbomben

Jeder Dritte (30 Prozent) gab an, es gebe zu wenige Alternativen, die gut schmecken. "Was vielen nicht bewusst ist: Neben herkömmlichen Süßwaren von Schokolade bis Fruchtgummis sind auch vermeintlich gesunde Snacks wie Smoothies und Fruchtpürees wahre Zuckerbomben", sagte "Neoh"-Gründer Manuel Zeller. Der Schokoriegel des Unternehmens hat eigenen Angaben zufolge nur ein Prozent Zuckergehalt.