Sommer ist Insektenzeit: Bienen- oder Gelsenstich?

Gestochen!

Sommer ist Insektenzeit: Bienen- oder Gelsenstich?

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Im Sommer kommt das große Jucken. Insekten lieben die warme Jahreszeit und die erhitzte Menschenhaut. Wie lässt sich Bienenstich von Flohbiss unterscheiden?

Ein Surren im Ohr, ein verärgertes Fuchteln und schon ist es passiert: gestochen. Manche vermuten "süßes Blut" als Grund dafür, warum sie öfter als andere Ziel von Insekten sind. Oft hört man auch, dass bunte Kleidung die Tierchen anlockt.

Im Handel sind Sprays und Lotionen erhältlich, die vor allem Gelsen abwehren sollen. Hundertprozentigen Schutz bieten solche Hilfsmittel aber nicht. Gleiches gilt für Citronella-Kerzen, die an Sommerabenden auch nur bedingt Abhilfe schaffen können. Im Eigenheim ist das einfachste immer noch das effektivste Mittel gegen Gelsen: Licht aus oder Fenster zu. Allerdings beeindruckt diese Taktik etwa den Floh herzlich wenig. Oft auf dem Familienhund herein geritten, kann ihm die Fenster-Barriere nichts anhaben.

Insektenstiche und –bisse lassen sich also kaum zur Gänze vermeiden. Unsere Slideshow kann Ihnen aber zumindest danach helfen: Lesen Sie, was genau Sie gestochen hat und wann es gefährlich werden könnte.

Die 5 häufigsten Insektenstiche und -bisse

Besonders in warmfeuchten Gebieten schwirren sie gerne umher: die Gelsen. Ihr Stich zeigt sich als typische rötlich gefärbte Beule, die juckt. Der Gelsenstich ist harmlos für alle, die keine Allergie haben, und heilt relativ schnell wieder ab.

Der Bienenstich erzeugt ebenfalls eine rötliche Beule. Oft kommt noch eine leichte Schwellung hinzu. Im Gegensatz zum Gelsen- juckt der Bienenstich nicht nur sondern schmerzt auch. Der schwarze Stachel der Biene bleibt oft zurück und muss entfernt werden. Danach sollte die Stelle gekühlt werden. Hausmittel helfen zur Erstbehandlung, zB kann man rohe Zwiebel auf die Stelle tupfen.

Ein Zeckenbiss macht sich für gewöhnlich erst einige Zeit danach bemerkbar. Meist wird er dadurch erkannt, dass die Zecke (zum Teil) noch an der Haut festsitzt. Sie muss vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Achtung: Die Stelle sollte in den nächsten Tagen beobachtet werden. Sollte sich ein roter Kreis bilden, muss unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Ein Biss der Ameise zeigt sich durch eine weißliche Beule. Die Stelle schmerzt und kann anschwellen. Klingen Schwellung und Schmerzen nicht bald ab, muss ein Arzt zu Rate gezogen werden und die Stelle eventuell mit cortisonhaltiger Creme behandelt werden.

Von starkem Juckreiz begleitet, sind diese kleinen Bisse sehr unangenehm. Oft werden sie von Haustieren an die Besitzer übertragen. Flöhe können sich in Bettwäsche und Decken festsetzen – diese sollten sie während der Flohbesatzung mehrmals waschen.

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