Sieben Todsünden beim Streiten

So geht's nicht!

Sieben Todsünden beim Streiten

Keine Liebe ohne Streit. Aber richtig streiten ist gar nicht so einfach, denn immer wieder passieren Dinge, die man eigentlich vermeiden wollte.

Gerade in der Weihnachtszeit, die wir alle gerne besonders harmonisch hätten, kriselt es in vielen Beziehungen. Da reichen oft schon Kleinigkeiten, die das Fass zum Überlaufen bringen. Wenn Sie dann vor den Kindern oder den Schwiegereltern explodieren, dann kann das ganz schön ungut oder sogar peinlich werden. Diese Fehler sollten Paare bei Auseinandersetzungen vermeiden:

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1. Streit aus dem Weg gehen Wenn Sie Probleme nie an- und aussprechen, dann geht das auf Dauer nicht gut. Streit an sich ist ja nichts Schlechtes. Paare brauchen eine konstruktive Streitkultur. Suchen Sie gemeinsam nach einer Problemlösung und sprechen Sie Konflikte ehrlich an.
2. Um jeden Preis gewinnen wollen Das Ziel sollte nicht heißen: Ich will gewinnen. Sondern: Wir wollen gewinnen. So findet man leichter eine Lösung, mit der sich beide zufrieden geben.
3. Aus einer Mücke einen Elefanten machen Es fängt mit den liegen gelassenen Socken an und endet mit Betrugsvorwürfen. Wer kennt das nicht? Die liegen gelassenen Socken sind zwar eine Kleinigkeit, aber auch diese vielen Kleinigkeiten können sich summieren. Machen Sie nicht aus einer Mücke einen Elefanten, sondern achten Sie in den nächsten Tagen lieber darauf, wie oft eben nichts liegen bleibt. Geht doch!
4. Pauschalvorwürfe machen Verallgemeinerungen bringen Sie nicht weiter. "Nie gehst du einkaufen" - solche Pauschalvorwürfe gehören zu den unfairen Mitteln in Streitgesprächen. Besser: "Früher waren wir öfter gemeinsam einkaufen". Sie sollten außerdem erklären, warum Ihnen das wichtig ist. 
5. Persönliche Angriffe Der Ton macht die Musik. Ob etwas verletzend wirkt, hängt auch davon ab, wie man etwas sagt. Statt "Du bist so schlampig", besser "Ich fühle mich unwohl, wenn die Wohnung so unordentlich ist" sagen.
6. Vor anderen streiten Wenn Freunde zu Besuch oder die Kinder dabei sind, sollten Sie dem anderen auf keinen Fall eine Szene machen. Nehmen Sie den Partner zur Seite und machen Sie im Stillen miteinander aus: Darüber müssen wir noch in Ruhe miteinander reden.
7. Schreien Wenn nur noch geschrien wird, macht ein Streit keinen Sinn mehr. Mit sachlichen Argumenten ist es dann meist vorbei. Legen Sie eine Streitpause ein und kommen Sie runter, nach einer kurzen Auszeit können Sie wieder sachlich miteinander reden.

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