Mit diesem Trick hat der Schnupfen keine Chance

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Mit diesem Trick hat der Schnupfen keine Chance

Neben uns niest jemand, hinter uns wird kräftig gehustet: Der Herbst ist da und mit ihm auch die Erkältungswelle. Schuld sind aber nicht die kühleren Temperaturen an sich,sonder erst durch die Erkältungsviren werden wir krank. Bei Kälte werden die Blutgefäße im Körper zusammengezogen und die Durchblutung nimmt ab. Dadurch werden weniger Abwehrzellen in die Schleimhäute transportiert und die Viren können zuschlagen.

Den Viren den Kampf ansagen

Hat es uns erst mal erwischt, dauert es ein paar Tage, bis sich der Körper wieder erholt. Auch Antibiotika helfen gegen die bösen Viren nicht, sie wirken nur bei bakteriellen Infektionen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten wir daher unser Immunsystem stärken. Eine Möglichkeit dafür sind die Kneipp´schen Güsse. Diese stimulieren nachweislich das Immunsystem, indem die Hautgefäße lernen, sich schnell zusammenzuziehen und wieder zu öffnen. Eine der Anwendungsmöglichkeiten ist dabei besonders alltagstauglich:

Trockenbürsten

Der Effekt vom Trockenbürsten ist zwar etwas milder als die Wasseranwendungen, regt aber ebenfalls die Durchblutung des Körpers an. Für die Anwendung benötigen Sie eine spezielle Bürste aus weichen Naturfasern. Die Haut kann danach leicht gerötet sein, sollte aber keine Striemen oder Kratzer aufweisen.

Anwendung:

Beim Trockenbürsten wird der ganze Körper fünf Minuten lang leichtem Druck ausgesetzt. Dies sollte am besten bei offenem Fenster oder gelüftetem Zimmer passieren. Die Anwendung sollte am besten morgens geschehen. Begonnen wird damit an einer herzfernen Stelle, zum Beispiel an der rechten Fußsohle oder der rechten Handinnenseite. Nun wird mit leichtem Druck mit kreisenden Bewegungen oder Strichführungen herzwärts gebürstet. Stark behaarte Körperstellen und die Brustwarzen werden dabei ausgespart.

Wirkung:

Die Anwendung ist belebend, abhärtend und durchblutungsfördernd


Mehr Immunkörper durch kaltes Wasser

Wenn Sie Ihr Immunsystem trainieren wollen, müssen Sie nicht unbedingt ins kalte Wasser springen. Es gibt zwar Winterschwimmer, die sich in die kalten Fluten stürzen und so ihr Immunsystem schulen, aber diese Methode ist nicht für jeden alltagstauglich. Um sich gegen Infektionen zu wappnen können Sie die Wassertherapie anwenden, welche von Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelt wurde und deren Wirksamkeit bereits wissenschaftlich bestätigt werden konnte. Die Kneipp´schen Anwendungen werden nicht nur zur Stärkung des Immunsystems, sondern auch als Hausmittel gegen Bluthochdruck und Krampfadern empfohlen.

Die besten Kneipp-Methoden 1/3
Methode 1: Die Kneipp-Güsse Schenkelguss
Lockert die Beinmuskulatur, hilft bei entzündlichen Rückenbeschwerden und strafft die Haut. 
So geht’s: Beginnend am rechten Bein, den Wasserstrahl außen aufwärts bis über den Beckenkamm (2–3 Sekunden verweilen) und innen über die Leistenbeuge wieder abwärts führen.
Knieguss

Stärkt Abwehrkräfte und Beckenorgane, senkt den Blutdruck und verstärkt die Durchblutung der Haut. So geht’s: Bei warmen Füßen: Beginnend am rechten Bein den Wasserstrahl außen aufwärts bis über die Kniekehle führen. Hier zwei bis drei Sekunden verweilen und dann innen abwärts führen. Weiter auf der linken Seite.
Armguss

Hilft bei Entzündungen, Schwindel und belebt den Körper. So geht’s: Arm seitlich über die Wanne hängen. An der rechten Hand beginnen, bis über die Schulter hoch gießen, etwas verweilen, dann innen zurückgehen. Wasser abstreifen, nicht abtrocknen.
Methode 2: Die Körper-Bäder Ansteigendes Fußbad
Hilft bei Gefäßkrämpfen und Bronchitis, mindert rheumatische Erkrankungen. So geht’s: Beide Beine in 35 Grad Celsius warmes Wasser tauchen und durch langsames Zulaufen von heißem Wasser (über 15 Minuten) auf 40–42 Grad Celsius erwärmen; noch weitere fünf Minuten im Wasser verweilen. Danach abtrocknen und 20 Minuten ruhen.
Kaltes Armbad – super im Sommer

Regt den Stoffwechsel an, erfrischt bei Müdigkeit und fördert die Blutzirkulation in den Armen. 
So geht’s: Zu Beginn sollten die Arme warm sein! Waschbecken mit kaltem Wasser (12 bis 18 Grad Celsius) füllen und Arme eintauchen, bis ein Kältegefühl spürbar wird. Dann Wasser abstreifen und für Wärme sorgen (bewegen, Kleidung anziehen).
Methode 3: Das Wasser-Treten Die Wirkung

Als Muntermacher, bei Krampfadern, heißen Beinen und Migräne: Wassertreten regt Kreislauf und den Stoffwechsel an, kräftigt die Venen, härtet ab und fördert die Durchblutung. Wer es regelmäßig durchführt, wird merken, dass die Durchblutung der Arterien gefördert wird. Bei Einschlafproblemen hilft Wassertreten am Abend: Man kann anschließend besser einschlafen. Der Kältereiz stärkt auch die Abwehrkräfte
Durchführung


Wanne bis unter die Kniekehle mit kaltem Wasser füllen. Ins Wasser stellen und auf der Stelle treten. Bei jedem Schritt wird das Bein aus dem Wasser herausgezogen; die Fußspitze ist hierbei leicht gestreckt . Hören Sie auf, sobald der Kaltreiz zu stark wird. Danach kann durch Fußgymnastik ein Wärmegefühl erzeugt werden.

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