Diese „gesunden“ Angewohnheiten bringen nichts

Alles umsonst?!

Diese „gesunden“ Angewohnheiten bringen nichts

Wenn es um Sachen Gesundheit geht, sind nicht nur Ärzte unsere Ratgeber. Schließlich war jeder von uns schon einmal krank und kann über eigene Erfahrungen berichten. Wenn es uns schlecht geht, wollen wir trotz der fachlichen Expertise die überfüllten Wartezimmer so lange es geht vermeiden. Vertrauensvoll wenden wir uns dann an die Mutter, den Partner oder die beste Freundin, um nach Rat zu suchen. Nicht alles, was dabei jedoch erzählt wird, hat auch seine Berechtigung. Gesundheits-Mythen werden unreflektiert weitergegeben und halten sich dabei oft hartnäckig. Würden wir uns besser mit der Thematik auskennen, so könnten wir uns viele vermeintlich gesunde Anwendungen sparen.

Gesund oder nicht gesund? 1/7
1. Desinfektionsmittel Die Grippewelle bringt bei manchen von uns hypochondrische Züge zum Vorschein. Um sich ja nicht anzustecken, steht das Desinfektionsmittel allzeitbereit. Dieses wird zwar zu guter Recht in Krankenhäusern genutzt, aber hat zu Hause nichts zu suchen. Je häufiger Desinfektionsmittel eingesetzt werden, desto größer ist nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich Resistenzen entwickeln. Für die häusliche Hygiene ist Händewaschen mit Wasser und Seife vollkommen ausreichend.
2. Arbeiten im Stehen Das tägliche Sitzen im Büro ist ungesund, keine Frage. Es schadet unserem Rücken und der Bewegungsmangel erhöht das Risiko allerlei Krankheiten sowie das Sterberisiko. Aus diesem Grund versuchen immer mehr Menschen, bei der Arbeit zu stehen. Eine Langzeit-Studie hat nun allerdings ergeben, dass sich das Stehen vor dem Bildschirm nur bedingt lohnt. Dabei werden zwar mehr Kalorien verbraucht, aber ansonsten konnten keine Vorteile beobachtet werden.
3. Säfte pressen Ein frisch gepresster Saft mag zwar herrlich schmecken, enthält aber im Gegensatz zu Obst und Gemüse keine Fasern oder Ballaststoffe mehr. Wer vor allem auf Früchte setzt, nimmt so viel Fruchtzucker zu sich. Durch die fehlenden Ballaststoffe aber bleibt das Sättigungsfühl leider aus. Heißhungerattacken und Stimmungsschwankungen können die Folgen sein. Daher lieber Smoothies als gesündere Variante wählen oder gleich nur Obst und Gemüse essen!
4. Bei Ansteckungsgefahr die Luft anhalten Auch das bringt leider nichts. Wenn der Kollege ständig niest, dann sollten Sie lieber nicht hysterisch werden. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und stärken Sie Ihr Immunsystem. Das Anhalten der Luft hält die Erreger leider nicht davon ab, auf eurer Nase, eurem Mund oder den Augen zu landen.
5. Sperma schlucken Du bist, was du isst. In diesem Falle ist etwas Wahres dran, denn Sperma enthält wichtiges genetisches Material. Dennoch ist Sperma – trotz seiner bedeutsamen Fracht – nicht übermäßig nahrhaft und auch kein Dickmacher. Das durchschnittliche Ejakulat, enthält zwischen zwei- und dreihundert Millionen Spermien. Gesamtkalorien: Ungefähr fünf.
6. Ein Steak auf das blaue Auge legen Ein Eisbeutel sieht nicht halb so eindrucksvoll aus wie ein gut platziertes Steak, aber er bewirkt dasselbe. Dem Rindfleisch wohnt kein Zauber inne, es ist weiter nichts als Kühlung plus ein bisschen Druck.
7. Grünen Tee trinken Fest steht, dass grüner Tee den Cholesterinspiegel senken kann. Studien zufolge kann der Genuss von grünem Tee das Krebsrisiko senken. Mit Sicherheit können wir sagen, das grüner Tee gesünder ist als grünes Bier.

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