9 fiese Essfallen

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1. Zu große Teller

Wer zu große Teller, Schüsseln und Löffel benutzt, isst automatisch mehr. Wer abnehmen möchte, sollte seine Mahlzeit auf kleinen Tellern anrichten.

2. Bauchige Gläser

Alkohol, Softdrinks und Co. sollten Sie aus hohen, schlanken Gläsern trinken. Die Form von Gläsern täuscht uns über die Füllmenge. Wer aus dickbauchigen Gläsern trinkt, glaubt weniger zu haben. Warum? Das Gehirn nimmt vertikale Linien im Vergleich zu horizontalen Linien als größer wahr.

3. Esstempo

Das Esstempo von anderen ist ansteckend. Wenn der Tischnachbar schlingt, schlingen wir auch. Nehmen Sie sich zum Essen Zeit und kauen Sie jeden Bissen gründlich.

4. Musik beeinflusst Esstempo

Eine Studie zeigte, dass Besucher eines Restaurants durch klassische Musik animiert werden, langsamer zu essen, sowie teurere Speisen und Weine zu bestellen. In Fast-Food-Restaurants sorgt schnelle Pop-Musik dafür, dass Besucher ungeduldiger auf ihr Essen warten und dann Pommes und Burger schneller futtern.

5. Ablenkung

Wer sich während dem Essen von Fernseher, Handy oder anderen Dingen ablenken lässt, isst um einiges mehr. Gerade vorm Fernseher oder im Kino schnappt die Dreifachfalle zu: Wir essen aus reiner Gewohnheit ohne hungrig zu sein, diese Snacks sind richtige Kalorienbomben und wir merken nicht, wie viel wir eigentlich in uns hineinschaufeln.

6. Allgegenwärtige Versuchung

Wenn Schoko, Chips und Co. in Reichweite liegen, dann greifen wir auch zu. Verbannen Sie Kaloriensünden aus Ihrem Blickfeld, oder noch besser: Kaufen Sie sie erst gar nicht!

7. Genuss statt Menge

Wer bei teuren All-You-Can-Eat-Buffets schmaust, isst automatisch mehr. Gönnen Sie sich lieber ein Essen in einem guten Restaurant, statt sich vollzustopfen.

8. Gesellschaft

In Gesellschaft isst man automatisch mehr. Der amerikanische Psychologe John DeCastro hat beobachtet, dass man zu zweit durchschnittlich 35 Prozent, zu dritt 40 Prozent und zu viert 50 Prozent mehr isst als alleine.

9. Licht und Farbe

Auch Licht und Farben spielen eine wichtige Rolle. Je heller die Umgebung und intensiver die Farben der Lebensmittel, umso größer wird der Appetit.