Macht Ihr Nagellack dick?

Maniküre

Macht Ihr Nagellack dick?

Jetzt im Sommer werden in den Beauty-Salons und zuhause Finger- und Fußnägel noch mehr verschönert als sonst. Das schöne Wetter und Sandalen machen Lust auf Farben und coole Designs. Doch dass Nagellacke auch ein Gesundheitsrisiko bergen, ahnen nur die wenigsten. 

Wissenschaftler der Duke University in Zusammenarbeit mit der Environmental Working Group präsentierten schockierende Studienergebnisse: Man stellte fest, dass die in vielen Nagellacken enthaltenen Chemikalien nach dem Auftragen im Harn der untersuchten Frauen nachweisbar sind. Bereits zwei Stunden nach dem Lackieren würden viele Chemikalien durch Haut und Nagelbett in den Blutkreislauf eindringen.

Viele Nagellacke enthalten außerdem gefährliche Weichmacher, Mikroplastik und Nanopartikel sowie eine Vielzahl anderer chemischer Verbindungen, die sich negativ auf unseren Körper auswirke können: von Stoffen, die krebserregend wirken können,  hormonelle Probleme bis hin zur Unfruchtbarkeit verursachen und auch Diabetes begünstigen.

Dickmacher Nagellack?

In vielen Produkten ist der chemische Stoff TPHP enthalten, der für bessere  Haltbarkeit von Lacken sorgt. Doch leider bringt die Chemikalie unseren Hormonhaushalt durcheinander und kann Gewichtszunahme fördern. 

Wer nicht auf bunte Nägel verzichten will, seinem Körper aber auch nicht schaden möchte, sollte sich die Inhaltsstoffe bei Nagellacken genauer unter die Lupe nehmen bzw. auf alternative Maniküre-Produkte oder Naturkosmetik umsteigen.  

Fünf Dinge im Nagelstudio, die krank machen 1/5
1. Gel-Nägel Bei Gel-Nägeln werden die Lackschichten per UV-Strahlung gehärtet und von dieser wissen wir bereits, dass sie alles andere als gesund ist. Hautärzte halten die Geräte für so schädlich wie Solarien. Hautkrebs und Altersflecken können die Folge sein. Schützen Sie die Hände unbedingt mit Sonnencreme.
2. Zu heftiges Feilen Die Nagelhaut schützt den Nagel vor Bakterien und Schmutz. Wird daran übertrieben herumgefeilt, drohen Schwellungen und Entzündungen und das kann richtig schmerzhaft werden.
3. Kein Sauerstoff-Austausch Der Kunstnagel, der auf den eigenen Nagel geklebt wird, verhindert eine regelmäßige Sauerstoffzufuhr zum Fingernagel. Kaum verwunderlich, dass ihm das schadet. Die Naturnägel leiden und werden dünn und brüchig. Bleibt man mit dem Kunstnagel hängen, kann der eigene Nagel mit abreißen. Verletzungen der Nagelplatte und dem Nagelbett drohen.
4. Scheren und Nagelzwicker Werden die verwendeten Instrumente nicht sorgfältig desinfiziert, drohen Infektionen. Bakterien, Pilze und Viren haben unter den Kunstnägeln leichtes Spiel. Es kann zu Infektionen des Nagelbetts oder zu Nagelpilz kommen. Der Bereich unter dem Kunstnagel ist außerdem schwer sauberzuhalten.
5. Dämpfe Forscher der Universität Acchen haben herausgefunden, dass die acrylhaltigen Dämpfe, die beim Befestigen und Aushärten von künstlichen Fingernägeln frei werden, allergische Reaktionen der Haut hervorrufen können.

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