Deshalb ist die Grippe so gefährlich

Symptome nicht unterschätzen!

Deshalb ist die Grippe so gefährlich

Auch wenn tödliche Verläufe bei einer Grippe sehr selten sind, sollte man eine Erkrankung niemals auf die leichte Schulter nehmen und so schnell wie möglich ärztlichen Rat suchen. Vor allem bei älteren Patienten und Kindern ist ärztliche Abklärung von größter Wichtigkeit. Zusätzlich gibt es Risikogruppen, die von der Grippe besonders gefährdet sind. Dazu zählen Personen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, einem geschwächten Immunsystem und Herz- oder Lungenleiden. Kanadische Wissenschaftler fanden heraus, dass Grippe und andere Atemwegserkrankungen das Herz-Kreislauf-System stark belasten und somit das Herzinfarktrisiko erhöhen. Also bitte Vorsicht walten lassen, den Arzt aufsuchen und dem Körper beim Auskurieren Zeit lasse, sonst riskieren Sie Folgeerkrankungen am Herzmuskel.  Die Grippe belastet das Herz-Kreislaufsystem enorm. Eine Entzündung des Herzmuskels, des Gehirns und eine Lungenentzündung können lebensbedrohlich sein.

Durch Impfung sich selbst und andere schützen

Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein an Influenza-Erkrankter durchschnittlich 1,4 bis 4 Personen mit dem Virus infiziert -so kommt es, dass innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Menschen an der Grippe erkrankt. Das über Tröpfchen-und Schmierinfektion verbreitete Virus ist hochansteckend. Auch wenn der Vierfachimpfstoff schon ausverkauft ist, raten Experten weiterhin zur Impfung: Die weiterhin verfügbaren Dreifach-Impfstoffe decken den Virenstamm Typ B ab. Bei einer Immunisierung bildet der Organismus in kürzester Zeit Gedächtniszellen, die bei Kontakt mit dem echten Erreger rasch zur Bildung von Antikörpern führen und uns so vor einer Infektion schützen - damit ersparen Sie sich selbst und anderen quälende Stunden im Bett.

Um auch sonst einer Ansteckung zu entgehen, hat Hygiene oberste Priorität, denn Grippe-und Erkältungsviren könnten jetzt an jeder Ecke lauern. Versuchen Sie deshalb in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr Menschenmassen zu vermeiden, waschen Sie regelmäßig Ihre Hände!

Grippe oder Erkältung? 1/7
Akut Im Gegensatz zur Erkältung tritt die Grippe plötzlich und heftig auf. Alarmzeichen: starker Schüttelfrost.
Fieber Bei einem banalen grippalen Infekt steigt die Körpertemperatur oft nur minimal an. Influenza geht mit hohem Fieber über 39 Grad einher.
Schmerz Intensive Kopf- und Gliederschmerzen treten bei Grippe meist schon im Anfangsstadium auf. Herkömmliche Schmerzmittel können die Symptome lindern.
Husten Das Grippe-Virus breitet sich mit Rasanz in den Bronchien aus und führt zu starkem, trockenem Husten. Wenn möglich, den Hustenreiz nicht unterdrücken.
Matt Bei Grippe wird jede Bewegung zur Qual. Nun heißt es "ab ins Bett", denn der Kreislauf beginnt zu streiken.
Entzündung Hals- und ­Ohrenschmerzen können sowohl bei Influenza als auch im Zuge einer Erkältung auftreten. Ob Antibiotika angezeigt sind, entscheidet der Arzt.
Dauer Während eine Erkältung oft innerhalb von Tagen überwunden ist, kann es Wochen dauern, sich von der Grippe zu erholen: Schonzeit ist angesagt!

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