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Stille Gefahr Unterleibskrebs

Stille Gefahr Unterleibskrebs

✏ Gebärmutterkrebs

Die Krebserkrankung kann den Gebärmutterkörper – hier besonders die Schleimhaut –, aber auch den Gebärmutterhals (Zervixkarzinom) betreffen. Der Gebärmutterkörperkrebs ist der vierthäufigste bösartige Tumor der Frau. Betroffen sind überwiegend Frauen in den Wechseljahren. Gebärmutterhalskrebs gilt als zweithäufigster bösartiger Tumor. Frauen zwischen 35 und 55 Jahren sind am häufigsten von Gebärmutterhalskrebs betroffen, die meisten Krebsvorstufen finden sich bei Frauen zwischen 30 und 40 Jahren.  Hauptursache ist die Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), zumeist in Kombination mit dem Risikofaktor Rauchen. Der beste Schutz zur Verhinderung ist die HPV-Impfung vor dem ersten Sexualkontakt.  

✏ Eierstockkrebs

Obwohl Eierstockkrebs sehr selten auftritt, ist es die fünfthäufigste ­tumorbedingte Todesursache von Frauen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es sich um eine sehr aggressive Krebsart handeln dürfte und der Tumor meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Die meisten Erkrankungen treten bei Frauen nach der Menopause auf. Größte Risikofaktoren sind Unfruchtbarkeit, Kinderlosigkeit und Übergewicht. Maßnahmen zur Verringerung des Erkrankungsrisikos sind Eileiterunterbindung, operative Entfernung der Gebärmutter, Stillen oder Einnahme der Antibaby-Pille.

✏ Scheidenkrebs

Scheidenkrebs verursacht erst in ­einem fortgeschrittenen Stadium Symptome und die Diagnose erfolgt daher oft nur durch Zufallsbefund bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Zu den ersten Auffälligkeiten zählen Juckreiz in der Scheide, Brennen beim Wasserlassen, blutiger Ausfluss oder Scheidenblutungen, die beispielsweise nach Sexualkontakt auftreten.
Hat sich der Tumor auf umliegendes Gewebe oder andere Organe ausgebreitet, können Unterleibsschmerzen oder Organstörungen (Harn­blase, Darm) auftreten.