K.O.-Tropfen

Gefährliches Rohypnol

So schützen Sie sich vor K.-o.-Tropfen

Notfall-Tipps zur Vermeidung und Erkennung von K.-o.-Tropfen

Es ist der Alptraum jeder Frau. Ein lustiger Abend mit den Freunden in der Bar kann so schnell im Krankenhaus enden. Unter Alkoholeinfluss verringert sich die Reaktionsfähigkeit, vielleicht sind Sie aber auch von Ihrem charmanten Flirtpartner abgelenkt. Die Droge Rohypnol wird besonders gerne von Vergewaltigern eingesetzt, da sie in kurzer Zeit das Opfer außer Gefecht setzt.

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1. Aufpassen
Das Getränk sollte nie unbeaufsichtigt stehen gelassen werden. Auch vermeintliche Freunde oder Bekannte könnten Täter sein.

So wirkt Rohypnol
Bei dieser Droge handelt es sich um ein Medikament, welches als Schlaf- und Beruhigungsmittel eingesetzt wird. Das Mittel hat bereits bei niedriger Dosierung eine schnell einsetzende, schlaffördernde und beruhigende Wirkung. Daher wird es auch zur Beruhigung und Vorbereitung bei Operationen verwendet. Zusätzlich ist es angstlösend und muskelerschlaffend. Menschen, die unter Einfluss dieser Droge stehen, können sich daher kaum zur Wehr setzen.

K.-o.-Tropfen erkennen
Wenn Ihnen plötzlich schwindlig wird, Sie sich betrunken fühlen, obwohl Sie nicht viel Alkohol konsumiert haben, und dieser Zustand relativ plötzlich eintritt, dann sollten Sie Verdacht schöpfen. Die Droge kann je nach Dosierung nach 15-20 Minuten bereits spürbar werden. Auch eine plötzliche Benommenheit oder Koordinationsstörungen können auf K.-o.-Tropfen hindeuten. Viele bemerken die Auswirkungen leider erst am nächsten Tag, wenn die Kleidung schief sitzt, man sich schlecht fühlt und starke Erinnerungslücken auftreten. Die Tropfen können weder an Farbe, Geruch noch am Geschmack des Getränkes erkannt werden.

So handeln Sie bei Verdacht auf K.-o.-Tropfen

1.       Freunde oder Barpersonal alarmieren

2.       Sofort ärztliche Hilfe holen, Rettung rufen

3.       Den Verdacht auf K.-o.-Tropfen ansprechen

4.       Blut- oder Harnproben nehmen lassen
          (K.-o.-Tropfen sind 12 Stunden im Körper nachweisbar)

5.       Bei Bestätigung die Polizei einschalten


Gefährliche Kombination mit Alkohol
Für das Medikament sind zahlreiche Nebenwirkungen bekannt. Neben Herzversagen (einschließlich Herzstillstand), Benommenheit, Schwindel, Bewegungsstörungen und Erinnerungslücken kann es auch die Atemfunktion beeinträchtigen. Besonders gefährlich ist allerdings die Wechselwirkung mit Alkohol. Eine gemeinsame Einnahme mit Alkohol kann die Wirkung auf nicht absehbare Weise verändern oder verstärken. Opfer gelangen mithilfe dieser Droge in einen willenlosen Dämmerzustand. Oft plagt Betroffene eine große Schuld, weil sie große Erinnerungslücken haben und dies dem Alkoholkonsum zuschieben.

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