Dieser Alkohol erzeugt die stärksten Emotionen

Aggression oder Überschwang

Dieser Alkohol erzeugt die stärksten Emotionen

Eine internationale Studie erforschte, wie wir auf welche Drinks reagieren

Aggressiv durch Bier? Oder doch nur müde wegen des vielen Zuckers? Wie wir auf Alkohol reagieren, bestimmt natürlich in erster Linie unser persönliches Toleranzlevel. Allerdings kann die Art des Drinks Einfluss darauf haben, in welcher Weise er unseren Gefühlszustand verändert.

Wut oder Freudentaumel?

Die britische Studie untersuchte Gefühlsreaktionen wie müde, energiegeladen, entspannt, sexy, aggressiv, krank und weinerlich. Spirituosen und vor allem Schnaps wurden demnach besonders häufig mit negativen Emotionen assoziiert – sie sollen auch am häufigsten aggressiv machen. Ein beachtlicher Teil der Schnapstrinker verbindet damit aber auch das extreme Gegenteil: Sie fühlen sich beim Schnapskonsum besonders energiegeladen und zuversichtlich. Rotwein und Bier wiederum sollen vor allem ein Gefühl von Entspannung auslösen.

Was im Rahmen der Studie markant auffiel: Die befragten Männer verbinden Alkohol deutlich öfter mit Aggression – viele von ihnen sogar alle Sorten. Frauen hingegen assoziierten Alkoholkonsum vor allem mit anderen Emotionen, Aggression nannten sie vergleichsweise selten. Die Forscher weisen darauf hin, dass diese Gefühlsreaktionen von sehr vielen Faktoren abhängig sind. Auch äußerliche Einflüsse wie Werbung, Ort und Zeit des Trinkens und vieles mehr können die Emotionen beeinflussen. Viele Menschen erwarten etwa bestimmte Gefühlsregungen wenn sie Alkohol trinken - sei es durch Werbung oder andere Menschen vorgegeben - und empfinden diese dann auch entsprechend.

Darum, wie der Körper auf Alkohol reagiert, ranken sich viele Mythen. Hier die häufigsten im Check:

Alkohol-Mythen unter der Lupe 1/7
1. "Alkohol sorgt für guten Schlaf"
Nein! Wein oder Schnaps vor dem Zubettgehen hilft zwar beim Einschlafen, doch der Schlaf wird dadurch nicht besser, sondern schlechter. Man schläft nicht so tief, sondern unruhig und wacht häufiger auf. Dadurch fehlt es auch an Erholung.