Das sollten Sie über Eisenmangel wissen

Müde?

Das sollten Sie über Eisenmangel wissen

Sie sind ständig müde, fühlen sich am Ende Ihrer Kräfte und leiden womöglich auch noch unter Haarausfall? Ein Eisenmangel könnte womöglich die Ursache sein. Eisen gilt als das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper und spielt eine wesentliche Rolle bei der Sauerstoffversorgung. Etwa 60 Prozent des Eisens befinden sich im Hämoglobin. Durch Eisenmangel kann es daher zu einer Blutarmut, der Eisenmangelanämie kommen.

12 Symptome für Eisenmangel 1/12
1. Müdigkeit Sie sind ständig müde und erschöpft, obwohl Sie genug schlafen? Das kann ein Anzeichen für Eisenmangel sein.
2. Brüchige Nägel und Haare Brüchige Nägel, Rillenbildung auf den Nägeln und Haarausfall deuten auf einen möglichen Eisenmangel hin.
3. Konzentrationsschwierigkeiten Unter Eisenmangel leidet auch die Konzentrationsfähigkeit.
4. Atemnot Wenn Sie nicht genug Eisen im Blut haben, leidet der Körper unter einem Sauerstoffmangel.
5. Probleme beim Workout Sie haben Probleme Ihr gewohntes Workout durchzuziehen? Auch daran könnte eine Unterversorgung mit Eisen schuld sein. Eisenmangel kann zu rascher Ermüdung bei sportlicher Betätigung führen.
6. Muskelkater Der Muskelkater dauert länger als gewöhnlich. Eisenmangel nimmt den Muskeln die Fähigkeit, sich schnell zu erholen.
7. Ungewöhnlich blasse Haut Sie leiden unter auffälliger Blässe? Lassen Sie Ihr Blut untersuchen!
8. Häufige Infektionen Sie schnappen jede Erkältung auf? Auch das Immunsystem leidet unter Eisenmangel.
9. Gedrückte Stimmungslage Zu wenig Eisen kann auch dazu führen, dass Sie an vielen Dingen Interesse verlieren: Familie, Freunde,... weil Sie einfach kraftlos sind.
10. Schlafstörungen Sie schlafen kaum noch durch? Auch daran kann ein Eisenmangel schuld sein.
11. Kopfschmerzen Eine Unterversorgung mit dem wichtigen Mineralstoff kann Kopfschmerzen auslösen.
12. Kälteempfindlichkeit Wer zu wenig Eisen im Blut hat, dem ist schneller kalt.

Verschiedene Ursachen für Eisenmangel

Verschiedene Ursachen können bei der Entstehung von Eisenmangel mitspielen. Wird beim Laborbefund Eisenmangel festgestellt, so befindet sich der Körper in einem Missverhältnis zwischen Eisenaufnahme und Eisenbedürfnis des Körpers. Der Bedarf an Eisen kann folglich erhöht sein, oder die Aufnahme zu gering.

Ein hoher Eisenbedarf ist bei Frauen vor allem während Schwangerschaft, Stillzeit und der Monatsblutung gegeben. Auch andere Blutungen können einen Mangel auslösen. Ebenso benötigen ambitionierte Leistungssportler und Jugendliche in der Entwicklungsphase besonders viel Eisen.

Die Aufnahme von Eisen kann hingegen durch eine unausgewogene Ernährungsweise oder aber auch durch Verdauungsstörungen gehemmt werden. Der Konsum von Kaffee, Schwarztee und Weißmehlprodukten stört die Eisenaufnahme. Allgemein wird Eisen aus tierischen Lebensmitteln vom Körper besser aufgenommen, als pflanzliches. Viel Eisen enthalten Leber, Austern, Miesmuscheln, Eier, Weizenkleie, Linsen, Haselnüsse und Paranüsse. Der Eisenmangel kann vom Arzt mittels eines Bluttests leicht festgestellt werden. Dieser wird je nach Ausmaß des Mangels und Ursache eine mögliche Therapie wählen.

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