Scharlach

Scharlach ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Scharlach macht sich mit Halsschmerzen bemerkbar und tritt in der Regel im Kindesalter auf, kann aber auch Erwachsene betreffen.

Symptome
Scharlach wird von Streptokokken (A-Streptokokken) ausgelöst. Die Bakterien befallen die Schleimhäute und werden durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten) übertragen. Folgende Symptome treten auf:

-          plötzliches, hohes Fieber
-          Halsschmerzen
-          Schluckbeschwerden
-          eventuell weitere uncharakteristische Krankheitssymptome (wie z. B. Bauchschmerzen)

Im weiteren Verlauf entsteht ein Hautausschlag am ganzen Körper. Typisch für Scharlach ist eine gerötete Zunge (Himbeerzunge). Der Ausschlag besteht aus roten, stecknadelkopfgroßen Flecken.

Ansteckung
Scharlach ist bereits ansteckend, wenn der Infizierte noch keine Symptome aufweist. Die Inkubationszeit beträgt ein bis drei Tage. Eine einmal durchgemachte Scharlach-Erkrankung hinterlässt einen lebenslangen Schutz gegen die auslösende Streptokokkenuntergruppe. Eine Infektion mit anderen Untergruppen kann jedoch jederzeit wieder auftreten.

Diagnose
Bei Verdacht auf Scharlach führt der Arzt einen Nachweis von A-Streptokokken mit einem Schnelltest oder einer Bakterienkultur durch. Bei Scharlach können möglichweise Komplikationen auftreten, da sich die Infektion über den Blutweg in den ganzen Körper ausbreitet und so zu Folgeschäden führen kann.

Therapie
Ärzte therapieren Scharlach in erster Linie mit dem Antibiotikum Penicillin.
 

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