Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit (Myopie) ist eine Fehlsichtigkeit, bei der der Brennpunkt parallel einfallender Lichtstrahlen vor der Netzhaut liegt. Entfernte Gegenstände und Bilder werden unscharf gesehen.

Symptome
Betroffene sehen nahe gelegene Objekte sehr scharf, auch ohne Korrektur, weiter enfternte Objekte können nur mit Augenkneifen relativ "verschärft" werden. Kurzsichtigkeit tritt meist im Alter von 9 bis 13 Jahren ein und beginnt häufig mit schlechtem Sehen in der Ferne bei Nacht.

Ursachen
Kurzsichtigkeit wird in zwei Formen gegliedert: die Achsenmyopie bei normaler Brechkraft, aber zu langer Augenachse und die Brechungsmyopie bei normaler Augenlänge, aber zu starker Brechkraft. Die Achsenmyopie kommt häufiger vor als die Brechungsmyopie. Bei Frühgeburten tritt sie außerdem häufiger auf als bei Normalgeburten. Umstritten ist, ob auch äußere Einflüsse wie Bildschirmarbeit oder Lesen bei schlechtem Licht eine Ursache für Kurzsichtigkeit sind, ist umstritten.  Jedenfalls kann eine schlechte Bildqualität auf der Netzhaut die Kurzsichtigkeit fördern.

Diagnose
Mit einem Sehtest ermittelt der Arzt die Sehschärfe. Durch eine sogenannte Refraktionsmessung kann der Augenarzt die Brechkraft des Auges messen.

Therapie
Mit Kontaktlinsen und Brillen kann man den Sehfehler korrigieren und ein scharfes Bild erzeugen. Die Kursichtigkeit wird dadurch jedoch nicht geheilt.

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