Blasenkrebs

Blasenkrebs (Blasenkarzinom, Harnblasenkarzinom) ist eine bösartige Tumorerkrankung der Harnblase. Blasenkrebs geht fast immer von der Schleimhaut aus, welche die Harnblase innen auskleidet.

Wer ist gefährdet?
Der Tumor tritt vor allem im höheren Lebensalter auf. Männer sind etwa dreimal häufiger betroffen als Frauen. Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für Blasenkrebs, aber auch Passivrauchen birgt ein erhöhtes Risiko. Auch bestimmte Medikamente wie Cyclophosphamid gelten als Risikofaktor. Menschen mit einer chronischen Blasenentzündung (Zystitis) haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko an Blasenkrebs zu erkranken.

Diagnose
Bei Blasenkrebs spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Blut im Urin ist neben häufigem oder schmerzhaftem Wasserlassen das Haupt- und Frühsymptom von Blasenkrebs. Suchen Sie in diesem Fall immer einen Arzt auf, um die genaue Ursache zu klären.

Die wichtigste Untersuchung ist die Blasenspiegelung (Zystoskopie). Dabei kann der Arzt Gewebeproben entnehmen, die unter dem Mikroskop untersucht werden, um feststellen zu können, ob ein bösartiger Blasentumor vorliegt.

Therapie
Die Behandlung richtet sich danach, welche Tumorart vorliegt und wo das Blasenkarzinom genau sitzt, welches Stadium besteht und ob sich der Blasenkrebs bereits ausgebreitet hat. Oberflächliche Tumore kann der Arzt über die Harnröhre mittels endoskopischer Operation entfernen. Hier sind die Chancen auf vollständige Heilung sehr gut. Fortgeschrittene Formen erfordern meist eine offene Operation. Auch eine Strahlen- oder Chemotherapie sind mögliche Behandlungsoptionen.

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