Gesundheitsrisiko

Darum könnten Waschmaschinen unfruchtbar machen

11.08.2016

Warum Wäsche waschen nicht so sauber ist wie gedacht

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Wer bisher beim Geruch von frisch gewaschener Wäsche an Sauberkeit und Hygiene gedacht hat, der wird nun anders belehrt. Forscher haben herausgefunden, dass die Waschmaschine, die von vielen fast täglich benutzt wird, gefährliche Chemikalien beinhalten kann. Das beliebte Haushaltsgerät, welches uns viel Arbeit abnimmt, könnte zu einem Gesundheitsrisiko werden.

Verunreinigtes Wasser

Wissenschaftler haben im Wasser Schadstoffe gefunden, welche die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen könnten. Die Chemikalien gelangen dabei über die Luft an die Kleidungsstücke. Bei jedem Waschgang landen diese somit im Wasser. Dabei handelt es sich um flammhemmende Chemikalien oder andere Schadstoffe, die in elektronischen Geräten oder Plastik vorkommen. Besonders bedenklich ist dabei die Stoffgruppe der Phthalate, die vermehrt als Kunststoff-Weichmacher eingesetzt wird. Diese Industriechemikalien werden in großen Mengen hergestellt und sind höchst gesundheitsgefährdend.
Phthalate wurden in vergangenen Studien mit Libidoverlust, reduzierter Fruchtbarkeit, Geburtsfehlern und einem niedrigen IQ von Kindern in Verbindung gebracht.


Zur Vollversion des Artikels