Slideshow

Zehn Fakten über Angststörungen

07.06.2016

Zehn Fakten über Angststörungen

Zur Vollversion des Artikels
Zur Vollversion des Artikels

1. Geschlecht

Frauen sind zwei Mal so häufig von Angststörungen betroffen, wie Männer. Dieser geschlechtsspezifische Unterschied konnte unabhängig von Herkunft und Untersuchungszeit festgemacht werden.

2. Alter

Unabhängig von der Kultur konnte festgestellt werden, dass Menschen, die älter als 35 Jahre sind, häufiger unter Angststörungen leiden. Nur Pakistan ist hier eine Ausnahme: Hier sind Menschen mittleren Alters am meisten betroffen.

3. Opiate

Es wurde eine Verbindung zwischen Opiatabhängigkeit und Angststörungen hergestellt.

4. Suchtfaktor

Ebenso erleiden Menschen mit Spielsucht oder Internetsucht häufiger Angststörungen. 37 % der Spielsüchtigen weltweit erleiden Angststörungen. Onlinesucht soll das Risiko für Angststörungen um das Zweifache erhöhen.

5. Psychische Erkrankungen

Angststörungen treten häufiger gemeinsam mit anderen psychischen aber auch mit neurologischen Erkrankungen auf. Wer unter einer bipolaren Störung, Multiple Sklerose , oder Schizophrenie leidet, hat ein erhöhtes Risiko, an Angststörungen zu erkranken.

6. Andere Krankheiten

Kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Atemwegserkrankungen, Diabetes und andere chronische Krankheiten könnten ebenfalls eine Rolle bei Angststörungen spielen - Auch hier wurde ein erhöhtes Auftreten festgestellt.

7. Diabetes

Menschen mit Diabetes leiden eher unter Angststörungen oder Angstsymptomen als Kontrollgruppen. Dieser Effekt trat häufiger bei Frauen (55 Prozent) als bei Männern auf (33 Prozent).

8. Traumatische Erlebnisse

Wenig überraschend: Ein mentales Trauma erhöht das Risiko, Angststörungen zu erleiden.

9. Schwangerschaft

Es konnte ein erhöhtes Risiko bei Schwangeren (vor und nach der Schwangerschaft), Zwangsstörungen zu erleiden, festgestellt werden.

10. Minderheiten

Minderheiten wie Homosexuelle oder Bisexuelle erleiden häufiger Angststörungen. Auch ältere Menschen, die an Gedächtnisverlust leiden, sind häufiger betroffen.

Zur Vollversion des Artikels