Sehschäden

So schützen Sie Ihre Augen

18.09.2014

Bildung macht kurzsichtig - wie Sie sich vor Sehschäden durch Zeitung, Tablet und Smartphone schützen.

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Lesen, Schreiben und Rechnen: das steht bei vielen Schülern tagtäglich am Plan. Lesen hat aber auch Auswirkungen auf die Augen. Wir lesen tagtäglich, was in der Welt passiert oder schreiben unseren Freunden kurze Nachrichten. Jeden Tag greifen wir zur Zeitung, zum Computer oder zum Smartphone. Das belastet unsere Augen und kann zu Kurzsichtigkeit führen, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der "Apotheken Umschau":

Kurzsichtigkeit droht
Wissenschaftler gehen davon aus, dass es zwei Faktoren für Kurzsichtigkeit gibt: Vererbung und Umwelteinflüsse, wobei die Umwelt eine deutlich größere Rolle spielt als die Gene. Die jüngsten Forschungsergebnisse kommen zum Schluss, dass uns vor allem 'Naharbeit' kurzsichtig macht, zum Beispiel Zeitunglesen, am Bildschirm arbeiten oder am Tablet oder mit dem Smartphone spielen.

Bildung kann zum Problem werden
Es ist leider Tatsache: Je höher die Schulbildung, desto größer ist die Gefahr, kurzsichtig zu werden. Jeder dritte Abiturient in Deutschland ist inzwischen kurzsichtig, ohne höhere Schulbildung nur jeder Vierte. Bei Hochschulabsolventen trägt mittlerweile jeder zweite eine Brille.

Vorbeugen!
Wer Kurzsichtigkeit und andere Sehschäden vermeiden will, muss vorbeugen. Gerade Eltern können viel dafür tun, dass ihre Kinder gesunde Augen behalten: Tageslicht beispielsweise bremst die Kurzsichtigkeit aus. Schicken Sie die Kinder deshalb nach der Schule mindestens eine Stunde ins Freie, egal bei welchem Wetter. Halten Sie mindestens 30 Zentimeter Abstand zum Buch, zum Computer und zum Smartphone und lassen Sie den Blick vom Bildschirm öfter einmal in die Weite schweifen.

Lesen und Schreiben bleiben ein wertvolles Gut. Wer viel und intensiv Bücher, PC und Smartphone nutzt, sollte aber seinen Augen immer wieder eine Pause gönnen, rät die "Apotheken Umschau. Dann kann man das Risiko von Kurzsichtigkeit deutlich verringern.
 

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