Infektionsrisiko minimieren

So lange ist eine Erkältung ansteckend

15.12.2017

Sie haben Kranke im Haushalt? Jetzt sollten Sie sich in Acht nehmen

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In wohl jedem Haushalt sind Taschentücher im Moment das wertvollste Gut. Überall laufen die Nasen und kratzen die Hälse und die Hausmittel-Apotheke hat Hochbetrieb. Jetzt heißt es: Schadensbegrenzung, damit sich die restliche Familie nicht noch ansteckt.

So schützen Sie sich

Doch wie lange sind schnupfende Kindernasen & Co für andere gefährlich? Leider gibt es keine Faustregel für alle, denn eine Verkühlung kann durch unterschiedlichste Viren entstehen. Die häufigsten sind Rhinoviren, wie Thomas Mertens, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Ulm, gegenüber stern.de verriet. „Je kränker eine Person ist, umso ansteckender ist sie auch“, erklärt er. Das bedeutet also, dass die Zeit, in der die Symptome am deutlichsten ausfallen, auch die Ansteckungsgefahr für andere besonders groß ist.

Viren werden vor allem über Körperflüssigkeiten übertragen und dazu reichen kleinste Mengen. Ein einziges virengeladenes Niesen oder Schnäuzen kann schon ausreichen, um andere Menschen, die die Luft einatmen, anzustecken. Die Gefahr erhöht sich, je mehr und je häufiger Sie mit den Körperflüssigkeiten anderer Personen in Kontakt kommen – und oft können Sie dies nicht steuern. Jemand, der sich die Nase schnäuzt und danach nicht gründlich Hände wäscht, verteilt die Bakterien weiter und andere Personen kommen unfreiwillig in Kontakt damit.

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