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Diagnose - Behandlung - mögliche Komplikationen

11.03.2016

Diagnose - Behandlung - mögliche Komplikationen

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Diagnose

Anamnese: Die Frage nach Vorerkrankungen (chronische, rheumatische, Autoimmun-, Darm- oder Gelenkerkrankungen) ist der ­erste Schritt.
Untersuchung: Bei einer Entzündung sammeln sich viele Zellen und Eiweiß im Auge, die sich bevorzugt an der Hornhaut ablagern. Mit einer sogenannten Spaltlampe kann der Augenarzt diese „Verschmutzungen“ beurteilen. Auch der Augendruck sollte bestimmt werden.
Augenspiegelung: Bei Verdacht einer hinteren Uveitis kann der Augenarzt den Augenhintergrund untersuchen, um Glaskörpertrübungen zu erkennen.
Blutuntersuchung: Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über bakterielle und virale Infektionen.

Behandlung einer Uveitis

Langwierige Behandlung
Die Therapie einer Uveitis ist oft kompliziert und abhängig von der Ursache, sofern diese bekannt ist. Daher ist eine ganzheitliche Diagnostik und Behandlung, oft in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ärzten, erforderlich. Um ein Verkleben von Regenbogenhaut und Pupille zu verhindern, werden spezielle, die Pupille erweiternde Augentropfen eingesetzt. Während im Anfangsstadium – insbesondere bei der Regenbogenhautentzündung – entzündungshemmende, eventuell kortisonhaltige Augentropfen verschrieben werden, kann in späteren Stadien die Gabe von Kortisontabletten, -injektionen neben den Augapfel oder die Behandlung mit Immunsuppressiva ­erforderlich sein. Sind Krankheitserreger die Ursache einer Uveitis, wird der Patient – je nach Keim – mit Antibiotika, pilz- oder virushemmenden Medikamenten behandelt.
Operative Behandlung
Das Auftreten von Komplikationen, wie einer Netzhautablösung oder Ausbildung eines Makulaödems, kann unter Umständen ein operatives Vorgehen (Glaskörperoperationen, Kataraktoperationen) notwendig machen. Mit der Häufigkeit der Schübe steigt das Risiko für weitere Komplikationen.

Gefährliche Komplikationen

Meist verläuft eine Uveitis kurz und recht milde. Einige können jedoch recht aggressiv sein und haben einen chronischen Verlauf. Hier ist die Gefahr ­einer Komplikation ­erhöht. Zu den typischen Komplikationen einer Uveitis zählen:  
Einlagerung von Kalziumverbindungen in die Hornhaut,
Verklebungen zwischen Regenbogenhaut und ­Linse,
Eintrübung der Augenlinse (Katarakt),
Anstieg des Augen­innendrucks (Glaukom),
Entwicklung eines Makulaödems (Wasserein­lagerung an der Stelle des schärfsten Sehens).

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