So finde ich die richtige Sportart!

Welcher Sporttyp bin ich?

08.04.2016

Um regelmäßig sportlich aktiv zu sein, sollten Sie es gerne tun.

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Es gibt viele Arten, aktiv zu sein. Während der eine lieber alleine in der Natur dem Alltag davonläuft, benötigt der andere die Motivation durch die Gruppe, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Ruhig oder Action? Welcher Sporttyp sind Sie?

Sport im Check
Sie möchten Sport betreiben, wissen aber nicht so recht, welche Sportart für Sie die richtige ist? Hier finden Sie ein paar Anregungen. Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich ein paar Fragen stellen: Wie will ich trainieren? Bin ich ein Teamspieler, der beim Sport die Gesellschaft anderer benötigt, oder will ich lieber alleine – beispielsweise bei einem Waldlauf – dem Alltagsstress entfliehen? „Die Frage, wie schaut mein Alltag aus und suche ich einen Ausgleich, ist sehr wichtig“, erklärt Sportwissenschaftler und Personal Trainer Alfredo Scarlata. „Ein weiteres Thema ist: Kann ich mich selber motivieren oder brauche ich Motivation durch andere beziehungsweise Fachpersonal?“, so der Experte.



Belohnung durch Erfolg
Auch die Frage nach einem Erfolgserlebnis kann zur Wahl des geeigneten Sports beitragen. Während der Ausdauertyp Befriedigung in der monotonen Bewegung und dem gleichbleibendem Rhythmus findet – beispielsweise beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen – will der Krafttyp seine Muskeln spüren, Widerstände überwinden und schnelle Erfolge verzeichnen. Auch der Wettkampftyp, der sich mit anderen messen will, sucht raschen Erfolg.

   

Action gefragt
Schneller, höher, weiter – Sie suchen die Herausforderung und den Adrenalinkick? Dann sind Sie ein Actiontyp, der erlebnis- und abwechslungsreiche Sportarten wie Mountainbiken, Klettern oder andere Fun-Sportarten bevorzugt. Ruhige Sportarten wie Joggen wären schnell langweilig und mit Yoga oder Pilates können Sie wohl auch nicht viel anfangen.



Wie fühle ich mich wohl?
Was brauche ich, um mich beim Sport wohlzufühlen? Nicht nur Art der Bewegung und Intensität der Belastung sind wichtige Kriterien. Auch Ort oder Hilfsmittel können von Bedeutung sein. Während es den einen bei jeder Gelegenheit und unabhängig von der Jahreszeit hinaus in die Natur zieht, um zu entspannen, spult der andere beispielsweise seine Kilometer am Ergometer im Fitnesscenter oder zu Hause ab. Der sogenannte Wassertyp bewegt sich gerne im und am Wasser – etwa beim Schwimmen, Surfen oder Segeln – während es wieder andere Typen gibt, die gerne einem Ball hinterherjagen. Fußballspielen, Tennis, Badminton – Hauptsache, es geht rund.  

Spaß am Sport
Die eigenen Vorlieben und Erwartungen an die Wohlfühlsportart sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich daher, genau zu überlegen, welche Art von Aktivität zu Ihnen passt. Der nächste Schritt: einfach ausprobieren. Lösen Sie zum Beispiel eine Tageskarte im Fitnesscenter und probieren Sie die verschiedensten Kurse aus. Auch diverse Sportvereine bieten Schnupperstunden an. Das Wichtigste dabei: Um regelmäßig aktiv zu werden und den inneren Schweinehund überwinden zu können, muss Sport auch Spaß machen. „Fragen Sie sich daher: Was macht mir Spaß? Oder was habe ich in der Kindheit gemacht, was hat mir damals Spaß gemacht?“ empfiehlt Sport-Experte Scarlata.

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