Diät-Check

Machen Kartoffeln dick?

10.10.2016

Wie sehr schaden die Knollen unserer Figur?

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Den Erdäpfeln eilt ein schlechter Ruf voraus. Diese gibt es nämlich in allerlei ungesunden Variationen zu essen. Ob als Pommes, Chips oder Bratkartoffel - die Knolle wird besonders gerne mit Fett kombiniert. Deswegen ist sie aber noch lange kein Dickmacher, oder?!

Alte Vorurteile

Erdäpfel machen satt und sind daher überall auf der Welt zuhause. Das Nachtschattengewächs ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Allerdings behaupten böse Zungen immer wieder, dass Kartoffelgerichte sich an der Hüfte ansetzten können. Tatsache ist jedoch, dass kein Lebensmittel per se dick macht. Nur die Menge ist problematisch.

Keine Angst vor den Kartoffeln

Auch wenn es sich hierbei um Kohlenhydrate handelt, sollten wir Kartoffeln lieber nicht vom Teller verbannen. 100 Gramm Erdäpfel liefern etwa 70 Kilokalorien. Damit versorgen uns die Knollen mit weniger Kalorien als Bananen. Die Kartoffel an sich macht also nicht dick, ihre Zubereitungsweise aber schon. Wenn wir Erdäpfeln als Pommes verzehren, sieht die Welt gleich ganz anders aus. Auch die viel gefürchtete Stärke kann uns nichts anhaben, behaupten Ernährungsexperten. Dabei handelt es sich nämlich ebenfalls um Kohlenhydrate, welche in einem gesunden Maß unbedenklich konsumiert werden können.

Gesunde Tipps für die Zubereitung

Wer seine Erdäpfel figurfreundlich verzehren will, sollte sie am besten in der Schale im Dampfgarer zubereiten. Erst anschließend wird die Schale entfernt und mit ihr auch das giftige Solanin. Auch grüne Stellen sollten aus diesem Grund immer ausgeschnitten werden. Durch das Garen bleiben die Vitamine und Mineralstoffe der Erdäpfel erhalten. 100 Gram Kartoffel enthalten beispielsweise schon 15 Milligramm Vitamin C.

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