Winterleiden

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1. Winterdepression

Die Dunkelheit und kühle Temperaturen führen zu depressiven Verstimmungen bei immer mehr Menschen. Heißhunger, Müdigkeit, Antriebslosigkeit sind typische Symptome. Um dem Glückshormon Serotonin wieder auf die Sprünge zu helfen empfiehlt sich eine Lichttherapie oder regelmäßiger Sport.

2. Neurodermitis

Die chronische Hauterkrankung verläuft meist in Schüben und kann im Winter vermehrt auftreten. Der Kontrast aus kalter Luft und extrem trockener Heizungsluft in geschlossenen Räumen setzt der Haut zu. Feuchtigkeitsspendende und fetthaltige Cremes speziell für Neurodermitis schützen die Haut vor Austrocknung.

3. Herzerkrankungen

Die Kälte verengt die Blutgefäße und kann für Menschen, die ohnehin unter Gefäßverengung leiden in Kombination mit Überanstrengung fatale Folgen haben. Bei einer diagnostizierten Herzerkrankung wie Arteriosklerose oder der konoraren Herzkrankheit ist es im Winter wichtig zu viel körperliche Anstrengung zu vermeiden. Regelmäßige Bewegung und Sport sind aber NICHT verboten, sondern sogar empfehlenswert.

4. Athrose

Die häufigste Gelenkerkrankung kann im Winter schmerzhafter werden. Kälte, Feuchtigkeit und ein niedriger Luftdruck verstärken die Symptome - aufgrund der Schmerzen meiden viele Patienten jede Art von Bewegung. Diese kann die Symptome jedoch lindern. Auch wenn es schwer fällt - regelmäßige Bewegung kann Wunder wirken. Am Besten eignen sich Aqua-Fitness, Schwimmen oder Rad fahren.

5. Grippe

Winterzeit ist Hochzeit für Grippe und Erkältungen. Die dafür verantwortlichen Rhinoviren überleben in der trockenen Luft länger und können somit mehr Menschen anstecken. Eine Virusgrippe kann etwa 3 Wochen dauern und beginnt - im Gegensatz zu einer Erkältung - mit plötzlichem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Genügend Schlaf und antivirale, fiebersenkende Meidkamente schaffen Abhilfe.