Entschuldigen

Streit?

So entschuldigen Sie sich richtig

Versöhnung: So ziehen Sie die Notbremse

Streit ist Bestandteil einer jeden Beziehung. Bei manchen können Streitgespräche besonders heftig ausgetragen werden - andere haben hingegen eine sanftere Streitkultur. Dennoch kommt es vor, dass ein Wort dem anderen folgt und eine noch so geliebte Person verletzt wird. In diesem Fall ist eine Entschuldigung der einzige Ausweg. Sie ist wie Medizin für den Gekränkten, aber auch für die Person, die sie ausspricht. Hierbei die richtigen Worte zu finden, ist allerdings gar nicht so einfach. Aus diesem Grund haben Forscher der Ohio State University sich mit diesem Thema befasst und gingen der richtigen Methode, sich zu entschuldigen, auf die Spur.

Basis für den Neuanfang

Eine klärende Entschuldigung ist bei einem Bruch essentiell, um eine Beziehung zu erhalten. Sie ermöglicht es, über manche Entscheidung oder Handlung hinwegzusehen und ist nicht nur in einer Partnerschaft, sondern auch in der Familie, im Bekanntenkreis und im Berufsleben von Bedeutung.

Bei der Studie, die im Fachmagazin Negotiation and Conflict Management Research veröffentlicht wurde, konnte gezeigt werden, dass eine Entschuldigung möglichst sechs verschiedene Punkte erhalten sollte, um angenommen zu werden. Dabei kamen Forscher zu dem Schluss, dass Sie auf Punkt 3 und Punkt 5 auf keinen Fall verzichten sollten. Den letzten Punkt können Sie am ehesten auslassen, wenn es Ihnen unpassend erscheint.

Sechs wichtige Bestandteile einer Entschuldigung 1/6
1. Bedauern
Teilen Sie mit, dass Ihnen leid tut, was passiert ist.

Abhängig von der "Tat"

Selbstverständlich ist die Art der Entschuldigung immer abhängig von dem Fehler, der passiert ist. Sie sollte außerdem vom Herzen kommen und persönlich sein. Wiederholungstäter können sich die Entschuldigung irgendwann sparen. Wenn Sie immer wieder zu spät kommen, wird die Entschuldigung nämlich unglaubwürdig. Falls Sie sich nicht schuldig fühlen, aber ein klärendes Gespräch suchen, dann ist es sinnvoll Bedauern auszudrücken, wenn Sie jemanden verletzt haben. Aber in diesem Fall brauchen Sie keine Reue zeigen, auch eine Wiedergutmachung wäre hier fehl am Platz.