Natürlich stressfrei

...

Akupressur/Klopfen

Energy Tapping. Während man bei der Akupunktur auf einen erfahrenen Therapeuten angewiesen ist, können Sie sich bei der Akupressur ganz leicht auch selbst helfen. Denn hier wird mit denselben Punkten entlang der Meridiane gearbeitet. So geht’s: Klopfen Sie sanft mit Ihrem Finger entweder seitlich beim Auge oder an der Handkante.
Alternativ können Sie den Punkt auch 10 bis 30 Sekunden lang drücken. Atmen Sie dabei tief ein und aus.

Biofeedback

So funktioniert’s! Muskelentspannung via Bildschirm: Sie sitzen auf einem Stuhl, im Nacken sind harmlose Elektroden befestigt und Sie sehen am Bildschirm vor sich zwei Balken, welche Sie durch Atmen und Entspannung der Nackenmuskulatur zu einem Balken verschmelzen lassen müssen (das entstresst den Körper). Sie lernen hier, dass das, was Sie gerade getan haben, tatsächlich wirkt und auch nutzt.

Cortisol-Messung

DAS Stresshormon. Das Stresshormon Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet. Der Arzt kann die Cortisolkonzentration im Blutserum, im Urin oder auch im Speichel messen. Cortisol wird nur durch Ausdauersport abgebaut. Am besten eignet sich hierfür Nordic Walking – also das Gehen mit Stöcken.

Dauerstress

Erholung ist angesagt. Stress macht krank, wenn wir keine ausreichend langen Erholungsphasen haben. Achten Sie daher sehr darauf: Wenn die Stressreaktion chronisch wird, wenn sie also dauernd besteht und auswegslos erscheint, schweben wir in höchster Gefahr, ernsthaft krank zu werden.

Ernährung

Bunt essen gegen Stress. Benutzen Sie gesunde Öle wie Oliven- oder Rapsöl. Beschränken Sie den Butterkonsum, meiden Sie Transfette. Essen Sie viele Früchte aller Farben. Trinken Sie viel Wasser. Tee und Kaffee ohne Zucker. Beschränken Sie Milchprodukte auf 1 bis 2 Portionen pro Tag. Essen Sie Vollkornprodukte und helles Fleisch. Vermeiden Sie Weißmehlprodukte. Wählen Sie Fisch, Geflügel, Bohnen, Nüsse.

Floating

Auf dem Wasser schweben  
Absolute Ruhe: Stellen Sie sich vor, Sie hätten absolute Ruhe, keine ablenkenden Bilder vor Augen und würden im warmen Wasser dahinschweben. Wäre das nicht ein Traum,  ganz ohne Stress? Die Methode ist mittlerweile rund 60 Jahre alt und heißt: Floating. In einer Art Badewanne schwebt man 20 bis 30 Minuten an der Wasseroberfläche: sehr zu empfehlen!

Guter Stress

Ja, den Gibt es auch!  Sei es bei einer Prüfung, einem Vorstellungsgespräch oder wenn wir einen Vortrag halten sollen: Wenn wir nicht überreagieren und uns von der Stressreaktion überwältigen lassen, verschafft uns die Aufregung genau den Pegel an Stress, der nötig ist, um Höchstleistungen zu vollbringen.

Hypnose

Keine Angst davor! Aus Angst vor einer Show-Hypnose verschließen viele Menschen ihre Augen vor dieser wirksamen Methode gegen Stress. Hier liefert man sich nicht dem Therapeuten aus, im Gegenteil. Im Hypnose-Zustand ist das Gehirn außerordentlich aufnahmebereit, hier können gut Blockaden gelöst werden.

Innerer Dialog

Sagen Sie stopp! Antreiber bewusst machen! Normalerweise ist unser innerer Dialog dauernd im Gange. Wir fragen uns, ob wir unseren Schlüssel wirklich eingesteckt haben, ob es wirklich sinnvoll ist, dem Chef in aller Offenheit die Meinung zu sagen und so weiter und so fort. Diesen Dialog können wir stoppen, indem wir uns den Prozess bewusst machen. Beispiel: Ersetzen Sie „Ich bin nicht gut genug“ durch „Ich bin Ordnung, so wie ich bin!“

Johanniskraut

Gute Laune pur Stimmung. Gegen Stress ist ein Kraut gewachsen: Johanniskraut. Seine wichtigsten Inhaltstoffe Hypericin und Hyperforin sind wirksam gegen mittelschwere Depressionen, wirken entspannend und heben die Laune.

Klangschale

Töne für die Gesundheit. Gong. Das Anschlagen dieser Schale aus Bronze erzeugt einen bestimmten Ton, der den Körper in einen meditativen und entspannten Zustand bringen kann. Hier werden auf sanfte Art und Weise Blockaden gelöst. Stress wird vermindert, weil man sich Zeit nimmt für Körper, Geist und Seele.

Lachen

Entspannt und macht glücklich. Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht? Sie haben nichts zu lachen, weil Sie so viel Stress haben? Dann sollten Sie’s erst recht häufiger tun. Kaum etwas wirkt befreiender und damit besser gegen Stress als Lachen. Im Körper werden beim Lachen Signalstoffe unseres Nervensystems, Endorphine und Enkephaline, also Glückshormone ausgeschüttet. Probieren Sie es doch aus!

Meditation

Geht auch, ohne religiös zu sein. Im Prinzip ist es ganz leicht: Man konzentriert sich auf etwas, das entweder keinen erkennbaren Sinn hat (Mandala, geometrisches Gebilde) oder man wiederholt Sinnhaftes, z. B. einen bestimmten Satz, bis es durch die Wiederholung den Sinn verliert. Das Ergebnis im Idealfall ist, dass man aufhört, innerlich mit sich selbst zu reden, dass man dabei all seine Wünsche, Hoffnungen oder Befürchtungen vergisst und so in einen Zustand tiefer Entspannung gelangt.

Negative Gedanken

Vorsicht! Diese können wahr werden.Self-Fulfilling Prophecy: Haben Sie schon einmal etwas von einer „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ gehört? Was sie erwarten, bestimmt nicht nur Ihre Wahrnehmung, sondern auch das, was tatsächlich geschieht. Achten Sie daher auf Ihre Gedanken, denn diese werden wahr!

Outdoor

Bei Stress gehen sie raus! Natur beruhigt. In stressigen Situationen sollten Sie erst recht eine Pause machen. Gehen Sie raus an die frische Luft. Drehen Sie eine Runde mit dem Rad oder spazieren Sie barfuß durch eine Blumenwiese. Genießen Sie ein paar Minuten der Stille und atmen Sie tief ein und aus.

Positives Visualisieren

Denken sie an angenehmes. Bilder haben die stärkste Kraft. Falls Sie an sich bemerken, dass Sie negative Gedanken haben, so hilft es oft, den positiven Ausgang der eigenen Anstrengungen zu visualisieren. Wenn es darum geht, andere Menschen kennenzulernen, sollten Sie sich vor dem Einschlafen Situationen vorzustellen versuchen, in denen Sie mit Menschen Angenehmes machen. Was wir vor unserem geistigen Auge sehen können, hat gute Chancen, wahr zu werden.

Qigong

Im Fluss sein. Chinesisch gegen Stress. Qigong (ausgesprochen: „Tschigong“) bedeutet so viel wie „das Üben der Lebensenergie“). Es sind langsame, erst nach und nach schneller werdende und konzentrierte Bewegungsabläufe, die dennoch nicht nur gut sind für die Harmonie zwischen Körper und Geist, sonder auch zu Kraft, Gewandtheit und innerer Stärke führen.

Rückzug

Suchen Sie sich ihren Ort. Rückzug. Gönnen Sie sich Ruhepausen. Nehmen Sie sich bewusst Auszeiten und ziehen Sie sich zurück. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Suchen Sie sich einen Ort, einen See, einen Berg, den Wald oder auch zu Hause einen Raum, wo Sie sich für ein paar Stunden oder sogar Tage, zurückziehen können.

Singen

Je öfter, desto besser. Wirkungsvoll. Die wohl stärkste Wirkung hat Musik, wenn wir sie selbst produzieren. Singen macht gute Laune. Wer sich schwer tut im Beisein von anderen zu Singen, hier ein Tipp: Singen Sie im Auto oder bei einem Waldspaziergang. Beginnen Sie mit Summen, Pfeifen oder Klatschen. Sie werden die Liebe dazu bestimmt entdecken!

Tanzen

Stress abschütteln. Shaken. Ballast und Sorgen, Stress und Anspannung bei guter Musik einfach rhythmisch wegtanzen? Das geht! Probieren Sie es aus, gleich jetzt, in Ihrem Wohnzimmer!

Umdenken

Sichtweise verändern. Aus der Sicht einer dritten Person. Versuchen Sie, in Konflikt- und Stresssituationen die Sache aus der Sicht einer dritten Person zu betrachten. Wahrscheinlich bekommen Sie dadurch neue Erkenntnisse – und bewerten die Situation dann anders.

Verantwortung

Nicht anderen die Schuld geben. Machen Sie sich nicht zum „Opfer“, indem Sie anderen die Schuld an Ihren Problemen geben. Besser: Selbst die Verantwortung übernehmen! Niemand wird Ihnen den Stress abnehmen. Aber Sie können durch Ihr Handeln etwas verändern.

Wannenbäder

Splish Splash gegen Stress. Ausatmen. Setzten Sie sich in die warme Badewanne, zünden Sie sich Kerzen an und genießen Sie diese Auszeit in entspannter Atmosphäre, mit einer schönen Musik und tauchen Sie ein in die Ruhe-Oase in ihrem Badezimmer. Sie werden sehen, mithilfe von Aromaölen wie Melisse, Rose und Thymian können Sie dem Alltag entfliehen.

Xund bleiben

Geht einfacher, als man denkt. Psychohygiene. „Kämpfe, um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst und trenne dich von dem, was dich runterzieht.“ Achten Sie auf Ihre Psychohygiene, aber auch auf Ihren Körper, damit die Seele Freude hat darin zu wohnen. Das heißt: Machen Sie viel Bewegung und ernähren Sie sich gesund.

Yoga

Erleuchtung auf der Matte. Zum Yogi werden. Wenn Sie an Yoga denken, werden Ihnen vielleicht exotisch anmutende Figuren in verknäulten Positionen in den Sinn kommen. Weit gefehlt! Jemand, der Yoga ernst nimmt, als Weg mit dem Ziel der Erleuchtung begreift und tüchtig übt, kann tatsächlich viele bewusste und unbewusste Vorgänge des Körpers unter Kontrolle bekommen. Das nimmt auch den Stress weg.

Zeitmanagement

Einteilung ist alles. Hilfe annehmen. Kennen Sie das? Abends vor dem Einschlafen geht Ihnen alles Mögliche durch den Kopf, was in den nächsten Tagen anliegt, wozu Sie heute möglicherweise nicht mehr gekommen sind und was Sie eigentlich schon ganz dringend vor Wochen hätten erledigen müssen? Da fällt es schwer, einzuschlafen. Eine gute Zeitplanung hilft: Was tun Sie wann? Was hat Priorität? Was können Sie delegieren?