Mein magischer Garten

Hexenkräuter

Mein magischer Garten

Die Wirkung vieler "Zauberpflanzen" ist wissenschaftlich bestätigt. Alles über ihre Heilkräfte.

Wunderbare Heilung von Krankheit und Verwundung oder gar die Wiedererweckung zum Leben, wie sie der zauberkundige Hase des Märchens „Zwei Brüder“ der Gebrüder Grimm mithilfe einer Wurzel bewirkt, gehören zu den uralten Menschheitsträumen.

Diese Träume betreffen Grundbedürfnisse und Wünsche, die sich über die Epochen der Menschheitsgeschichte nicht sehr verändert haben: gesund und frei von Schmerzen sein, keinen Hunger leiden müssen, lieben und geliebt werden, ein langes und glückliches Leben führen – und manchmal auch aus der Alltagswelt in andere, unter oder überirdische Welten gelangen. In Märchen und Sagen werden deshalb unerträgliche Schmerzen einfach weg gezaubert.

Hier erfahren Sie, mit welchem Kraut Hexen einst Wunder vollbrachten.

Die besten Hexenkräuter 1/7
Eibe
Magie:
Den Bäumen, die als junge Pflanzen nur im Schatten gedeihen, wurde eine Verbindung zum Jenseits und zur Unterwelt nachgesagt. In einem mittelalterlichen Kräuterbuch heißt es, wer unter einer Eibe einschlafe, sei des Todes geweiht. Seit der Antike wurden Nadeln, Zweige und Früchte für Mord, Selbstmord und Abtreibungen verwendet. Doch vielen Kulturen galt die Eibe auch als heiliger Baum: Wer sie fällte, zog Unglück auf sich. Die Kelten fertigen daraus Zauberstäbe; aus Eibenholz ist auch der Stab von Harry Potter’s Erzfeind Voldemort.  
Heilkraft:
Fast alle Pflanzenteile sind hochgiftig. Bei der Verarbeitung kann schon der Holzstaub Übelkeit erregen. Chemisch abgewandelt, bekämpft das Eibengift jedoch Tumore in Lunge, Brust und Eierstöcken. In homöopathischen Dosen soll „Taxus baccata“ bei Herz-, Leber- und Magenleiden helfen.
Bei einer Vergiftung:
Anzeichen sind Übelkeit, ein trockener Mund und rote Lippen. Das hilft: viel trinken und sofort zum Arzt.

Kräuter-Räucherungen und Magie
Heute wie damals – diese Pflanzen können Sie zum Räuchern von Räumen und Häusern verwenden, um negative Energien zu reinigen und in positive zu verwandeln:
Weißer Salbei: Der weiße Salbei galt als Dämonen bannendes und Geister vertreibendes Kraut und wurde zur spirituellen Reinigung von Gegenständen und Räumen verwendet. Ihm wurde die Eigenschaft zugesagt, negative Energien und schlechte Laune zu vertreiben.
Wacholder: Der Wacholder ist einer der ältesten Räucherstoffe. Im Mittelalter wurde er unter anderem verwendet, um die Pest aus den Häusern auszuräuchern. In der Hexenmagie dient der Wacholder der Schutzräucherung.
Rosenknospen: Sie symbolisieren die Liebe und sind der römischen Liebesgöttin Venus geweiht. Rosenknospen wurden rituell in der Walpurgisnacht geräuchert. Der Rauch soll bösen Zauber auflösen und erotische Anziehungskraft verleihen.