Massagen für Turbo-Gestresste

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1. Abhyanga

Ursprung: Eine der in Europa bekanntesten ayurvedischen Massagetechniken, die aus Indien und Sri Lanka stammt. Dort wird sie vierhändig ausgeführt. Hierzulande ist jedoch nur ein Masseur üblich

Besonderheit:
Zunächst wird viel warmes Öl auf die Problemstelle gegeben, das der Masseur sanft mit der Handfläche, dem Unterarm oder den Füßen verteilt. Das Öl wird mit den Fingern/Zehen eingeknetet.

Ziel:
Neben der Entspannungswirkung soll die Durchblutung und das Hautbild verbessert werden. Die kräftigen Knetbewegungen fördern die Entgiftung des Körpers, zudem pflegt das Öl die Haut.

Gut zu wissen:
Keine Scham! Bei der Massage sind nur die Stellen bedeckt, die gerade nicht behandelt werden. Meist ist die Massage ab 60 Euro erhältlich, z. B. im Verwöhnhotel Berghof: www.hotel-berghof.com

2. Druckmassage

Ursprung: Es gibt zwei Varianten: Die Akupressur stammt aus China, Shiatsu hat hingegen japanische Wurzeln. Shiatsu findet auf einer Bodenmatte statt. Bei beiden darf man die Kleidung anbehalten.


Besonderheit:
Der Therapeut übt mit Fingerkuppen, Handflächen und Ellbogen Druck auf Punkte aus, die sich auf Meridianbahnen befinden. Beim Shiatsu kommen Rotationen und Dehnungen hinzu.

Ziel:
Durch den Druck sollen Engpässe im Energiefluss beseitigt werden. Dieser Stau zeigt sich an Verdauungs- und Schlafstörungen, Kreislaufproblemen und Atemwegserkrankungen.

Gut zu wissen:
Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Behandlungen. Die Kosten liegen zwischen 50 und 80 Euro pro Einheit. z. B. im Tiroler Reiter’s Posthotel Achenkirch: www.posthotel.at

3. Klangmassage

Ursprung: Eine Schale aus Kupfer, Eisen und Zinn mit einem Holzklöppel anzuschlagen, sorgt für klangvolle Schwingungen. Dieser Effekt wurde zur Therapie vermutlich erstmals in Indien genutzt.

Besonderheit:
Anstatt mit den Händen oder Füßen greift die Massage durch die Schwingungen einer Klangschale. Die Schalen liegen dabei auf dem bekleideten Körper oder werden direkt darüber gehalten.

Ziel:
Wir bestehen je nach Alter zu über 60 Prozent aus Wasser, das sich durch den Schall in Bewegung setzt. Die Zellen werden also quasi von innen massiert, was Körper und Geist entspannt.

Gut zu wissen:
Kostenpunkt rund um die 50 Euro, z. B. bei der „Klanginsel“ in Wien: www.klanginsel.at

4. Reki

Ursprung: Reiki bedeutet „universelle Lebensenergie“ und kommt aus Japan. Hier steht nicht die Entspannung im Vordergrund, sondern der Körper soll dazu angeregt werden, sich selbst zu heilen.

Besonderheit:
Die Hände des Behandelnden ruhen auf verschiedenen Stellen auf den bekleideten Patienten. Die Partien fühlen sich warm an, was durch den Austausch von Lebensenergie erklärt wird.

Ziel:
Gerade erschöpfte und ausgebrannte Menschen profitieren von der Energieübergabe. Auch chronische Beschwerden wie Migräne oder seelische Probleme sollen sich dadurch verbessern.

Gut zu wissen:
60-minütige Einheiten gibt es ab circa 50 Euro, z. B. in der Reiki schule in Wien: www.shambhala-reiki.at