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Vorsätze umsetzen in 5 Schritten

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Vorsätze umsetzen in 5 Schritten

1 Innere Reflexion:

Am Anfang steht, verhindernde Glaubenssätze zu erkennen und sie zu filtern.
 Z. B. „Sport liegt mir nicht“, „Ich bin ein Suchtmensch“, „Mein Schweinehund ist zu mächtig“. Fragen Sie sich: Mit welchen Glaubenssätzen lege ich mich selbst rein?

2 Entschluss fassen:

Das innere Parlament ist die Gesamtheit meiner Entscheidungen. Es muss einen klaren Entschluss fassen. Legen Sie möglichst zeitnah ein Startdatum fest. Erzeugen Sie den Moment mit positiven Bildern. Freuen Sie sich, dass Sie für sich selbst verantwortlich sein können. Wichtig: Wenn Sie einen Entschluss gefasst haben, reden sie nicht darüber. Denn es gilt: Je mehr man darüber redet, desto weniger setzt man Pläne um.

3 Ein Projekt starten

Wenn Sie es ernst meinen, dann starten Sie die Umsetzung mit einem Projekttagebuch samt definiertem Ziel. Dadurch sehen Sie Fortschritte. Je eindeutiger das Ziel formuliert ist, desto leichter. Beispiel: „Ich höre ganz auf“ anstatt: „Ich reduziere den Zigarettenkonsum auf täglich drei“. Die schwierigste Phase der Umstellung sind die ersten zwei Wochen. Schicken Sie Ihrem Therapeuten/einem Vertrauten, der eingeweiht ist, ein tägliches Update. „Wieder ein Tag rauchfrei.“ Plus: Ersetzen Sie Angewohnheiten durch Rituale, die Freude bereiten.

4 Das Gefühl der Selbstwirksamkeit genießen

Es gibt kein befriedigenderes Gefühl als das der Selbstwirksamkeit. Es vermittelt uns: Ich kann mich, meinen Körper steuern. Dieses Gefühl wirft viel Zufriedenheit ab und tritt meist nach einigen Wochen ein. Genießen!

5 Dranbleiben

Große Selbstsicherheit kehrt nach drei Monaten ein und verleitet dazu, dass man denkt, es geschafft zu haben. Das Risiko, rückfällig zu werden, steigt dadurch enorm. An Süchte, an altes Verhalten kann sofort angeknüpft werden. Deshalb: Nicht mit dem Schweinehund verhandeln, dranbleiben.

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