Vitamin-D-Versorgung: Die besten Quellen

Vitamin-D-Versorgung: Die besten Quellen

Die Sonne

Regelmäßige und maßvolle Einwirkung Der Großteil des für die Gesundheit nötigen Vitamin Ds muss unter Einwirkung von Sonnenstrahlen über die Haut ausgebildet werden. Machen Sie viel Bewegung im Freien und setzen Sie Teile Ihrer Haut täglich – ungeschützt (also ohne UV-Schutz) – etwa 15 Minuten der (moderaten) Sonne aus. Über die Sommermonate (von April bis Ende September) trifft genug UV-B-Strahlung in unseren Breiten auf die Erdoberfläche, sodass über die Haut ausreichend Vitamin D gebildet werden kann. Dies wird im Fett-und Muskelgewebe gespeichert und dient so als Vorrat für die sonnenarmen Wintermonate.

Wichtig: Das moderne Leben hat sich in die Innenräume verlagert, deshalb liegt bei vielen Menschen auch im Sommer der Vitamin-D-Spiegel im unteren Bereich. Achten Sie besonders in der warmen Jahreszeit darauf, täglich eine Dosis Sonne zu genießen.

Nahrungsergänzung

Regelmäßige Zufuhr in lichtarmen Monaten Stellt der Mediziner bei der Blutuntersuchung einen Vitamin-D-Mangel fest, liegt die wirkungsvollste Maßnahme in einer Vitamin-D-Supplementation (erhältlich in Apotheken). Die benötigte Menge ist abhängig vom Alter, dem Gewicht und besonderen Bedarfszuständen wie Schwangerschaft und Stillzeit. Sie kann vom Arzt erhoben werden.

Empfehlungen die Einnahme betreffend lauten:

- Führen Sie die Supplemente täglich zu.
- Befolgen Sie die vom Mediziner empfohlene Tagesdosis, um Überdosierung zu vermeiden.
- Nehmen Sie die Präparate mit etwas Fett ein. Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, unterstützen Sie so die Aufnahme im Darm.
- Setzen Sie auf Kombi-Präparate. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass Vitamin-D-Einnahme in Kombination mit Vitamin K2 und Kalzium eine wichtige Rolle in der Prävention von Osteoporose (Knochenschwund) spielen könnte.

Nahrung

Natürliche Ergänzung Ein kleiner Teil des ­Vitalstoffbedarfs kann durch Nahrung ­gedeckt werden.

Die Top-Vitamin-D-Lieferanten: Lebertran, Matjeshering (gesalzen), Räucheraal, Lachs, Sardinen, Kalbsfleisch, Eier, Rindsleber, ­Käse (Emmentaler, Gorgonzola), Butter, Vollmilch, Topfen und Joghurt. Veganer können auf Avocados, Champignons, Shiitake- und Steinpilze setzen.

Künstliche Sonne

Lichttherapien mit UV-B-Anteil wirken unterstützend. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.