07. August 2015 12:18
Väter haben es nicht leicht
Vater sein macht DICK
Eine auf 20 Jahre angelegte Studie der privaten Northwestern University in Illinois hat es nun deutlich gezeigt: Männer die Kinder haben nehmen zu. Doch was sind die Gründe dafür?
Vater sein macht DICK
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Für die Studie wurden zur Untersuchung  10.000 Männer herangezogen. Diese befanden sich alle zwischen Pubertät und frühem Erwachsenenalter.
Nicht unbekannt ist, dass Männer nach einer Hochzeit zunehmen. Studien zu diesem Fachbereich sind schon vorhanden und bekannt. Nun stellte sich aber heraus, dass mit der Vaterschaft der Bauchumfang noch mehr zunimmt.

Papa und Baby
Väter, die mit Ihren Kindern unter einem Dach leben, haben es noch schwerer. Bewiesen wurde nun, dass ein durchschnittlich gewachsener Mann im Zuge seiner Vaterschaft rund 2 Kilo zunimmt, wenn er mit seinem Kinder zusammenwohnt. Väter, die getrennt von Ihren Kindern leben legen ca. 1 ½ Kilo zu. Warum ist das so?

Gründe für die Gewichtszunahme
Genau sagen kann man es nicht, warum Jungväter hier unter einer Gewichtzunahme leiden müssen. Die Experten gehen aber davon aus, dass die veränderten Lebensumstände auch zu neuen Essgewohnheiten führen. Die jungen Väter sind nun mit Dingen konfrontiert, die sie meistens in ihrem Single- oder Nicht-Vater-Dasein nicht kannten. Sie haben mehr Verantwortung, Ihre Prioritäten müssen sich ändern, sie haben weniger Zeit für sich selbst um sich zum Beispiel sportlich zu betätigen. Nicht unschuldig sind auch Lebensmittel wie Kekse und Eis, die von Kindern gerne verzehrt werden und somit ständig in der Nähe liegen und auch den Vater zum Zugreifen verleiten.

Achtung: Gesundheit!
Im ersten Moment mag das ja noch ganz lustig klingen von wegen: Da nehmen wenigstens nicht nur die Frauen zu, die die Kinder auch zur Welt bringen müssen! Wenn man das Ganze aber genauer durchleuchtet zeigen sich immer mehr Risiken für die Väter.

Behandlung für die Väter
Künftig soll es daher einen Beratungsservice für Väter durch den Hausarzt geben. Dieser soll sie bezüglich Ernährung und psychischer Gesundheit beraten, damit den Risiken vorgebeugt werden kann.