Therapiemethoden für Myome

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Medikamentöse Behandlung
Die vielversprechendste medikamentöse Therapie stellte jene mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat dar. Die Verabreichung erfolgt  drei Monate lang täglich, dann wird eine zweimonatige Pause eingehalten. Das Medikament schränkt das Myom-Wachstum ein bzw. führt zu einer Schrumpfung.

Operative Methoden
Einzelne Myome können so entfernt werden, dass die Gebärmutter erhalten bleibt (Myomnukleation bzw. Ausschälung). Sind jedoch besonders viele Wucherungen vorhanden oder sind diese auf breiter Basis mit der Gebärmutter verwachsen, ist ein Herausschneiden einzelner Knoten meist nicht möglich, eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) kann notwendig sein. Es handelt sich dabei um einen Eingriff, der gut überlegt sein sollte. In vielen Fällen verschwinden die Beschwerden im Zusammenhang mit Myomen auch während der Wechseljahre oder werden deutlich schwächer.

Myomembolisation
Bei Frauen mit großen Schmerzen und starken Blutungen können mit der Myomembolisation große Erfolge erzielt werden. Dabei wird die Blutzufuhr zu den Myomen gestoppt, wodurch sie entweder schrumpfen oder ganz zugrunde gehen.

Fokussierter Ultraschall
Dabei werden hochfrequente Schallwellen mit einem Brennglas auf bestimmte Stellen des Myoms gelenkt. Durch die große Hitze stirbt das Myom-Gewebe ab und wird vom körpereigenen Immunsystem abgebaut. Diese Behandlungsmethode ist jedoch relativ teuer.