Face- und Minilifting: Was ist was?

Unterschiede

Face- und Minilifting: Was ist was?

OÄ Dr. Daniela Hoch, Fachärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, antwortet.

Frage: Ich würde mein Gesicht gerne auffrischen. Was ist der Unterschied zwischen Facelifting und Minilifting?

Antwort:
Ein modernes Facelifting zeichnet sich dadurch aus, dass nichts verändert, sondern „nur“ aufgefrischt wird. Der unverwechselbare Charakter eines Gesichtes geht dabei nicht verloren, er wird viel mehr durch gezieltes Anheben von anatomischen Strukturen mit neuer Energie aufgeladen. Facelifting-Operationen werden häufig mit Augenlidstraffungen kombiniert. Das typische Hals-Facelifting verjüngt die Mund-, Wangen- und Halspartien. Ein Facelifting kann in Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden und erfordert einen Aufenthalt von ein bis zwei Tagen im Spital. Nach zehn Tagen bis zwei Wochen sind Schwellung und blaue Flecken meistens weitgehend verschwunden. Gesellschaftsfähig ist man nach ca. zwei bis drei Wochen.
Bei einem Minilifting wird mit einem kleinen Schnitt vor dem Ohr erschlafftes Gewebe unter der Haut angehoben, um die natürlichen Wangenrundungen über den Wangenknochen wiederherzustellen.
Weiters werden das Gewebe und die darüber liegende Haut so gestrafft, dass die Hängebäckchen behoben werden können. Dieser Eingriff dauert ca. eine Stunde, bereits nach einer Woche ist man wieder einsatzbereit.

OÄ Dr. Daniela Hoch, Fachärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, www.danielahoch.com